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The Card Counter22.02.2022



Texte: Horst E. Wegener
Als Elitesoldat einer US-Einheit hat William Tell (Isaac) einst im berüchtigten Abu Ghraib-Gefängnis Dienst geschoben – und war ins Quälen der arabischen Gefangenen involviert. Dafür bekam er nach seiner Rückkehr in die USA 8 ½ Jahre Knast aufgebrummt, während sein sadistischer Vorgesetzter Major Gordo (Dafoe) straffrei blieb. Die Zeit im Gefängnis nutzte Tell, um sich die Kunst des Kartenzählens beizubringen. Wieder auf freiem Fuß beginnt er kleinere Casinos in den USA abzuklappern,  und fährt in schönster Regelmäßigkeit Gewinne ein. Da ihm kleinere Summen stets reichen, fällt der Kartenprofi nie groß auf. Eines Tages erspäht Tell beim Betreten eines Casinos Major Gordo – und es gelingt ihm abzutauchen, bevor ihn sein Ex-Chef ebenfalls bemerkt. Draußen spricht ihn ein junger Mann (Sheridan) an, der sich ihm als Sohn eines seiner Mitsoldaten vorstellt. Cirks Vater litt unter den Abu Ghraib-Missetaten so sehr, dass er Selbstmord beging. Grund genug für den Sohn, an Gordo Rache nehmen zu wollen. Er bietet Tell an, in die geplante Entführungsaktion mit einzusteigen. Doch dem geläuterten Ex-Knacki geht es letztlich eher darum, genug Geld im Casino zu machen, damit Cirk seine College-Schulden begleichen könnte, um hernach etwas aus sich zu machen. Für sich selbst hofft Tell, somit inneren Frieden zu finden – was  man in einem Schrader-Film nie erwarten sollte

USA/GB/China ‘21: R: Paul Schrader. Ab 3.3.
Wertung: ***
Bild: Condor Distribution


D: Oscar Isaac, Tiffany Haddish, Tye Sheridan, Willem Dafoe.

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