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DON'T LET GO11.11.2020



Die Filmschmiede Blumhouse rockt die Kinos. Meist kosten Filme wie „The Purge“ oder „Happy Deathday“ „nur“ fünf oder sechs Millionen Dollar – um dann an den Kassen über 100 Mio einzuspielen. Produzent Jason Blum hat eine Formel entdeckt, wie man mit für Hollywood kleinen Budgets großes Geld macht. Ein Flop wie „Don`t Let Go“ ist da zu verkraften. Vor allem, da er sicher weltweit besser gelaufen wäre – ohne Corona. So erscheint der Film hierzulande nur auf DVD/BD. Und schlecht ist er nicht. Er hat Tempo. Und darauf kommt es bei einem Film wie diesem an. Da kann Polizist Jack Radcliff nicht verhindern, dass sein Bruder, seine Frau, seine Nichte ermordet werden. Vor allem der Tod seiner Nichte lässt ihn verzweifeln. Sein Bruder war ein Krimineller. Unzuverlässig. Der immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt geriet. So hegte Jack für seine Nichte Ashley fast schon väterliche Gefühle. Immer wieder hat er die Rolle ihres Vaters übernommen. Und nun ist sie tot. Bis zwei Wochen nach ihrem Tod sein Smartphone klingelt und Ashley mit ihm spricht. Das Problem: Ja, es ist wirklich Ashley. Allerdings ruft sie ihn aus der Vergangenheit an, in der das Verbrechen noch nicht geschehen ist. Jack setzt alles daran, das Geschehene ungeschehen zu machen.
Klar, „Don't Let Go“ bedient sich recht schamlos an der Handlung des Filmes „Frequency“ aus dem Jahr 2000, wo der Sohn eines 1969 getöteten Feuerwehrmannes mit seinem Vater über ein altes Funkgerät Kontakt aufnimmt. Noch näher ist „Don't Let Go“ einem koreanischen Film von 2015, der in den USA den Titel „The Phone“ trägt. Aber besser gut geklaut als schlecht neu gemacht. So ist „Don't Leg Go“ recht zügig inszeniert, erlebt ein paar schicke Wendungen und erfüllt seinen Auftrag, zu unterhalten.

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