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Soundcheck10.03.2020



Milk&Sugar: Ibiza Symphnonica(VÖ: 6.3.)


GSofern uns die Namen Michael Kronenberger und Steffen Harding nichts sagen, könnten sie einem vielleicht unter ihrem Pseudonym Milk&Sugar ein Begriff sein. Seit den 1990ern versorgt das Münchner DJ- und Produzenten-Gespann die Dancefloors in aller Welt mit House Music, laufen ihre Tracks wie „Higher & Higher“ oder „Let the Sun shine“ bei Feten in Dauerschleife. Sich damit zufrieden zu geben, ist fürs Erfolgsduo allerdings keine Option. Und so haben Milk&Sugar jetzt sogar die Münchner Symphoniker zu einem ganz besonderen Experiment überreden können: Man nahm sich auf der Partyinsel Ibiza permanent gehörte Dancefloor-Kracher von The Shapeshifters, Faithless, Daft Punk oder Paul Kalkbrenner vor, um sie zu bearbeiten. Die in orchestralem Sound neu eingespielten Fassungen solcher Szene-Hymnen und Feten-Ohrwürmer dürften neben nostalgie-affinen Clubgängern auch das aufgeschlossene Klassik-Publikum ansprechen. Das Ergebnis überzeugt. Und ist zum Wegdriften in Erinnerungen an laue Sommernächte geeignet.


Nadia Reid: Out of my Province (VÖ: 6.3.)

So weit entfernt einem Neuseeland von Europa aus betrachtet vorkommen mag, die kreativen Senkrechtstarter von dort sind überwiegend reiselustig genug, um sich auch hierzulande ins Gespräch zu bringen. Gut so! Sonst wären uns die musikalischen Talente der 1991 in Kiwi-Land geborenen Folk-Pop-Sängerin Nadia Reid eventuell nie zu Ohren gekommen. Bezeichnend, dass schon ihr Debüt-Longplayer anno 2014 beim down under hoch angesehenen Taite Music Prize in der Kategorie „Bestes Album“ nominiert worden war. Die Art und Weise, wie Weltenbummlerin Reid mittlerweile komponiert und ihre Melodien mit tiefschürfenden Texten anreichert, setzt Glücksgefühle beim Hörer frei. Die Songs klingen sublim, verspielt, weise. Und erinnern an Singer-Songwriter-Legenden wie Joni Mitchell, Lucinda Williams oder P.J. Harvey. Da capo.


Jordan MacKampa: Foreigner (VÖ: 13.3.)

Dass er in der kongolesischen Metropole Kinshasa zur Welt kam und im britischen Industriestädtchen Coventry aufwuchs, bewertet Jordan MacKampa durchweg positiv. Immerhin lässt es ihn einen musikalischen Spagat austesten, der sowohl auf afrikanisch geprägtem Melodie-, Harmonie- und Rhythmusgefühl fußt, und sich zugleich aus britischer Ska- und Songwriter-Tradition speist. Auch die Vorliebe seiner Mutter für die Herzschmerz-Balladen großer Sänger wie Marvin Gaye oder Curtis Mayfield spielt eine gewichtige Rolle, inspiriert den mittlerweile in London lebenden Soul-Troubadour mit der betörenden Gesangsstimme zu einem Musikmix aus Funk, HipHop, Indie. Und zu Texten, die vor Leben vibrieren, erzählt werden wollen, immer wieder aufs Neue.  
               
Autor: Horst  E. Wegener

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