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soundcheck14.01.2020







Dieser junge Ire zieht stets alle Register. Überdies erinnert seine Stimme mal ans einfühlsame Timbre eines Damian Rice, wandelt lautstark auf den Spuren von Jeff Buckley oder bringt einem Van Morrisons whiskeygeschwängertes Reibeisenorgan in Erinnerung. Bekannt wurde Keenan, als er während eines US-Trips seinem Taxifahrer in El Paso eine ganz frühe Eigenkomposition vorsang. Gut vier Jahre hat David Keenan jetzt über den Songs seines Debütalbums gebrütet. Die Belohnung fürs intensive Feilen: Selbst so namhafte Kollegen wie Glen Hansard oder Hozier haben sich mittlerweile als Fans von „A Beginner´s Guide to Bravery“ geoutet. Recht haben sie.

Parson Jones: CLEAR AS DAY, VÖ: 11.01.
Wie bei vielen Musikern auf Jamaika wurde auch Raymond Wrights Gesangstalent zunächst im Chor der lokalen Kirchengemeinde gefördert. Nach Beendigung eines Theologiestudiums heuerte der Reggae-Begeisterte anno ´98 bei der Modern-Roots-Truppe Shocking Vibes Crew an. Während eines Auftritts beim 2001er Rototom Sunsplash Festival in Italien reifte Wrights Entschluss, sein Glück in Europa versuchen zu wollen. Nicht jede künstlerische Zusammenarbeit diesseits des Atlantiks verlief erfolgreich – doch inzwischen hat der mal in Italien, mal in Deutschland lebende Vollblut-Musiker Seelenverwandte um sich geschart, mit denen er harmoniert. „Strictly Real“ dürfte neben Reggae-Fans auch Pop- und Soul-Liebhaber ansprechen. Erfrischend vielschichtig und gegenwärtig.

Courteeners: MORE. AGAIN. FOREVER, VÖ: 17.01.

Schon bevor die Courteeners anno 2008 mit ihrem Debütalbum „St. Jude“ die britischen Charts stürmten, hieß es über sie, man sei die neueste heiße Indierock-Offenbarung aus Manchester. Dass die Britrocker dann sogar in ein und derselben Liga mit The Smiths, Stone Roses oder Oasis gehandelt wurden, stärkte das Ego des Sängers, Songschreibers und Gründer der Combo ungemein. Als kreativem Kopf der Courteeners schmeichelt es Liam Fray bis heute, wenn er vor Livekonzerten per lautstarken „Li-am“-Rufen auf die Bühne gelotst wird. Mag sich sein Vornamen-Alter-ego Liam Gallagher der Oasis-Fangemeinde weiterhin konsequent verweigern, mit Fray und den Courteeners haben Konzertgänger eine Alternative entdeckt, die zufrieden stimmt. Auf „More.Again. Forever“ funktioniert die geniale Mischung aus Indierock, Funk und Discopop perfekt. Was entsteht ist kein Soundbrei, sondern lässt uns neue Lieblingssongs entdecken.  
               
Autor: Horst  E. Wegener

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