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MoX Soundcheck07.10.2018







Text: Horst E. Wegener



Peluché: UNFORGETTABLE (VÖ: 28.9.)
Aus gut informierten Kreisen der Londoner Musikszene bekommt man derzeit Peluché als eine der interessantesten neuen Bands ans Herz gelegt. Die Empfehlung wird vor allem damit belegt, dass dies drei Mädels-Trio von der ersten gemeinsamen Jamsession an bei keinem musikalischen Genre kategorisch abwinken wollte. Das Ergebnis könnte beschrieben werden als faszinierend eigenwilliger Mix aus Funk, Psychedelika, Jazz, Latin, Soul und Dub. Peluché existiert seit 2014; bevor sich die Combo formierte, brachten sich Rhapsody Gonzalez (vocals, bass, synth), Amy Maskell (vocals, guitar, synth) und Sophie Lowe (vocals, drums, synth) in bewährter Post-Punk-Tradition erst mal ihr Instrumenten-Knowhow selbst bei. Als Gruppe legten die Süd-Londonerinnen Wert darauf, all ihre Tracks stets aus dem Moment heraus zu kreieren. Egal ob auf der Bühne oder im Studio, dem jam-basierten Song-writing  fühIen sich die Ladies bis heute verpflichtet. Auf ihrem Debütalbum „Unforgettable“ treffen schillernde latin Bassgrooves auf funky Breakdowns, bunte instrumentale Verzierungen auf magisch angehauchte Texte - eine Spielwiese  für Entdecker.


Fola Dada: EARTH (VÖ: 28.9.)
Musik und Tanz liegen Fola Dada von klein auf im Blut – und bestimmen ihren Lebensinhalt. Bereits mit sieben Jahren begann die 1977 in Stuttgart geborene Tochter einer Deutschen und eines Nigerianers Tanz und Bühnenperformance an der Dependance der New York City Dance School in ihrer Heimatstadt zu erlernen. Im Erwachsenenalter kam dann ein Jazzgesangsstudium in Mannheim hinzu. Mittlerweile unterrichtet Fola auch selbst, ist aber vor allem in verschiedenen Musikgruppen (wie Hattler oder den Soul Diamonds) und –projekten (etwa als regelmäßige Gastsängerin der SWR Big Band) aktiv. Zwischendurch hat die Vollblutmusikerin gut vier Jahre lang über den Songs fürs Debütalbum „Earth“ gebrütet. Et voila: Die Texte greifen Geschichtchen über das Leben und die Liebe auf; Jazz ist drin, Soul sowieso, alles live eingespielt mit Dadas vertrauter Begleitband - und zum Mitwippen und Tanzen unbedingt geeignet.  

Bocanté and the Metropole Orkest: WHAT HEAT (VÖ: 28.9.)
Wer Bocanté beim Oldenburger Kultursommer oder dem Musikfest Bremen live erleben konnte, dürfte sich das neue Album dieses Ensembles längst vorgemerkt haben. Acht Cracks aus vier Kontinenten bilden da eine echte Weltmusiksupergroup  – zusammengesetzt aus den zweifachen Grammy-Gewinnern Michael League, Chris McQueen und Bob Lanzetti von der Fusion-Funk-Jazz-Combo Snarky Puppy, die uns gemeinsam mit  dem Lap-Steel-Virtuosen Roosevelt Collier, mehreren Percussion-Profis und der aus der Karibik stammenden Sängerin Malika Tirolien einen Musikcocktail  kredenzen, der kreolisch angehauchte afrikanische Rhythmen mit Blues, Funk und Jazz zusammenrührt. Das Tüpfelchen auf dem i steuern zudem Jules Buckley und das niederländische Metropole Orkest bei – gemeinsam macht man dem Bandnamen, der das kreolische Wort für „Austausch“ ist, alle Ehre. Fulminant mitreißend!  
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