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Buch-Tipps

Was wäre, wenn? Carolin Hagebölling: Der Brief,08.10.2019







Zurücklegen mag man das Buch jedenfalls nicht. Ein harmloser Brief über ihr Leben in Paris wirft Maries geglaubte Sicherheiten jäh aus der Bahn. Sie macht sich auf die Suche, neugierig und ratlos zugleich. Am Ende ist dies ein Thriller, bei dem die Realitäten durcheinanderpurzeln. Allerdings: der Spaß und die Spannung beim Lesen werden auch am Ende nicht wirklich aufgelöst. Schade! Denn eigentlich gibt es doch nur die eine Wahrheit. dtv, 9,95 €
 
Zu Hause im Camper
Bettina Tietjen:  Tietjen auf Tour,
Piper, 16,- €
Ein Buch, gut geeignet, um dem letzten Sommer und den letzten Ferien nachzuspüren. Bettina Tietjen liebt es, zu Campen. Es macht sie, so der Untertitel ihres Buches, ‚glücklich‘.  Wichtig ist ihr die Freiheit im eigenen Wohnmobil, das zu Hause auf vier Rädern und der Kontakt zu den Mitcampern. Das alles hat sie hier in kleinen Geschichten aufgeschrieben. Schöne Landschaften, Traumstrände und viele skurrile Begebenheiten kommen da vor. Humorvoll und mit einer gehörigen Portion Selbstironie schreibt die bekannte Fernsehmoderatorin das alles auf. Mit dabei sind auch Geschichten, die nicht-Camper nicht unbedingt auf die Seite der Campingurlauber zu ziehen vermögen. Aber sei‘s drum. Ein schönes Lesebuch für die Planung des nächsten Sommers voller amüsanter Begebenheiten ist es allemal. Und auch auf einige Alltagstipps für Camper und viele Bilder muss der Leser nicht verzichten.  

Menschliche Abgründe in Frankreichs Süden
Silke Ziegler: Im Tal der Hoffnung,
grafit, 13,- €
Eine grausame Verbrechensserie im französischen Montpellier. Immer wieder werden Studentinnen entführt, missbraucht und schließlich getötet. Sechs tote Frauen insgesamt. Als wieder eine Studentin verschwindet, wendet sich deren Vater an Raphael Dumont, einen charmanten Ex-Polizisten und Privatdetektiv. Der erkennt nur einen Weg, um sich dem Täter zu nähern. Er muss die untergetauchte Coralie Beladier finden. Es ist die einzige Frau, die der Entführer einst nicht getötet sondern laufen gelassen hatte. Dafür muss es Gründe geben.
Keine leichte Kost sondern ein spannungsgeladener und gänzlich unerwarteter Plot über menschliche Abgründe und südfranzösische Lebensart mit einer gehörigen Portion Romantik. Also Thriller, Abgrund, Lebenslust und Liebe in einem. Das geht, wenn man schreiben kann wie diese Autorin.    

Liebensroman oder Krimi?
Carlos del Amor: : Die einzig wahre Liebe,
Thiele, 20 €,
als Taschenbuch bei Atlantik, 10 €
Carlos del Amor (was für ein Name!) wurde 1974 geboren und ist einer der beliebtesten Fernsehmoderatoren Spaniens. Außerdem ist er ein begnadeter Geschichtenerzähler voller Poesie.
Madrid ist ausgestorben, jetzt im Hochsommer. Scheinbar jedenfalls: Bis auf einen Schriftsteller, der sich gerade mit seinem ersten Roman abmüht. Beim Aufstieg in seine Wohnung im sechsten Stock entdeckt der ein dickes Schlüsselbund. Hat wohl die Concierge verloren. Da alle Nachbarn verreist sind, wird die Verlockung, sich in den anderen Wohnungen umzusehen, bald übermächtig. Aus diesem ‚Zeitvertreib‘ wird bald eine aufregende Suche. Eine Suche, die zu einem rätselhaften Todesfall und zu einer ergreifenden Liebesgeschichte führt.
Eine schöne Geschichte voller Geschichten.
 
von Joachim Mittelstaedt

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