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Mox Buchfavorit: „Perry Rhodan-Das größte Abenteuer“ von Andreas Eschbach27.08.2019





Ab da wird über Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg eine fiktive Geschichte der Menschheit in der Zukunft erzählt. Der Roman, den ich hier vorstelle, erzählt quasi die Vorgeschichte von Perry Rhodan.  Der Autor beleuchtet darin die Kindheit und Jugend des Protagonisten bis hin zu seinem Werdegang als Astronauten.  Dabei wird enorm viel von unserer geschichtlichen Vergangenheit aufgegriffen, weshalb die Handlung streckenweise als historischer Roman daher kommt. Die Handlung beginnt mit den Großeltern Perry Rhodans, die von Europa in die USA immigrieren und gleitet hinüber zu seinen Eltern und seinen Kindheitsjahren. Das Ganze zieht sich bis zu Rhodans Mondflug. Der Roman deckt hierbei also die Geschichte der USA der 1940er bis 1960er Jahre ab. Somit werden auch die für die Dekaden wichtigen Themen wie unter anderem Rassentrennung, Vietnamkrieg und Bürgerrechtsbewegung der Schwarzen aufgegriffen. An einer Stelle kommt es sogar zu einer kurzen Begegnung von Martin Luther King und Perry Rhodan. Die Schilderung der Apollo 8-Mission Ende 1968 markiert den Wendepunkt der Geschichte, denn hier trennt sich die Wirklichkeit von der Fiktion. Während in Wirklichkeit die amerikanische Apollo-8-Mission erfolgreich war, misslingt sie in der Version dieser Geschichte:  Aufgrund eines technischen Defekts ist das Raumschiff auf der Rückseite des Mondes abgestürzt und nun verschollen. Es entspinnt sich eine alternative Geschichte, in der nicht Neil Armstrong 1969 als erster Astronaut den Mond betritt, sondern Perry Rhodan und das auch erst im Jahre 1971.


MoX: Wie haben Sie das Buch gelesen?
Christian Wichmann: Auf dem Papier. Tatsächlich habe ich mir letztes Jahr zu Weihnachten einen E-Book-Reader schenken lassen. Man kann sich vorstellen, dass 3000 PERRY RHODAN-Hefte eine Menge Platz einnehmen. Ich muss aber gestehen, dass ich mich mit dem E-Book-Reader noch ein wenig schwer tue. Die Hefte kenne ich schon seit frühester Kindheit, weil mein Vater die auch schon gesammelt hat. 1988 las ich sie dann zum ersten Mal selbst.






MoX: Was hat Ihnen besonders gut an dem Buch gefallen?
Christian Wichmann: Mehrere Dinge. Zum einen wird auf sehr lesenswerte und nachvollziehbare Weise eine eklatante Lücke in der Geschichte von Perry Rhodan geschlossen. Zum anderen ist dieser Roman auf viele Arten lesbar. Er ist zugleich Entwicklungs- und Historienroman und kann als Nullnummer der PERRY RHODAN-Serie, als fehlendes Puzzlestück sozusagen, gesehen werden.


MoX: Wem würden Sie das Buch empfehlen?
Christian Wichmann: Es ist sowohl für langjährige Leser toll, die Zeit vor Perry Rhodans Mondflug literarisch ausformuliert zu sehen als auch für Leute geeignet, die von dieser Serie schon gehört haben, sich aber vor dessen Komplexität gescheut haben. Das Buch stellt einen tollen und sanften Einstieg in die PERRY RHODAN-Serie dar. Die letzten 20 Prozent des Romans fassen so ungefähr die ersten fünf bis zehn Hefte der Serie zusammen.


MoX: Was wissen Sie über den Autor?
Christian Wichmann: Andreas Eschbach wurde 1959 geboren, hat Luft-und Raumfahrttechnik studiert und als Softwareentwickler gearbeitet. Ab Mitte der Neunziger Jahre begann er damit, Romane zu schreiben. Durch den raschen Erfolg entschied er sich, das Schreiben zu seinem Hauptberuf zu machen. Seine Romane bewegen sich allesamt in dem Bereich Science Fiction und Thriller.

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