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Pferdetränke?31.03.2024

Text: Tom Bruns
Der Rückbau der Baustelle und die Wiederherstellung der Naturfläche soll bis Mitte April abgeschlossen sein. Etwa 900 Tonnen Schlamm wurden mittels Greifbagger entnommen. Aufgrund einer hohen Entwässerungsquote konnte der Schlamm von mehr Wasser und damit Masse befreit werden, sodass daraus 750 Tonnen Schlammkuchen entstanden sind, die als Sondermüll mit der Deponieklasse 3 entsorgt werden.
Wie sieht es jetzt mit der weiteren Zukunft der Pferdetränke aus? Nach Abschluss der Arbeiten werden ab Ende April die Ufer der Pferdetränke naturnah bepflanzt sowie vier sogenannte Teichinseln installiert. Die Teichinseln sind Metallkörbe, welche mit u.a. Blutweiderich, Schlank-Segge, Sumpf-Segge und Sumpf-Schwertlilie bepflanzt werden und für eine Verbesserung der Wasserqualität sorgen sollen.  Eine Uferbepflanzung mit u.a. Schilf und verschiedenen Blühpflanzen wie z.B. Blutweiderich, Mädesüß, Sumpf-Schwertlilie und Sumpfdotterblume soll Laub und Staub abfangen, bevor sie ins Gewässer gelangen.  
Aufgrund der Verzögerungen entstanden Mehrkosten von ca. 700.000 Euro und sind damit um 300.000 Euro höher als ursprünglich geplant. Die unerwarteten Mehrkosten stellen jedoch keine Gefahr für das Projekt und den Kostenträger „Klimaoasen Oldenburg“ dar.
Für die seit Mitte Februar wöchentlich ca. 25 kg sichergestellten Kampfmittel übernimmt ausschließlich das Land Niedersachsen die Kosten.
Zur Finanzierung der Entschlammung wurden vor allem Gelder für die im Jahr 2025 geplante Ausstellung im Landesmuseum Natur und Mensch gekürzt. Museale Posten für „Ausstattung und Kunstwerke“ für geplante innovative Sitzbänke und Mülleimer wurden so weiterhin gestrichen. Ein Mittelumwidmungsantrag zur Umschichtung von Geldern innerhalb des Projektes wurde erfolgreich gestellt und vom Fördermittelgeber bewilligt.
Letztlich aber sollen im Sommer die baulichen Maßnahmen zur „Renaturierung der Hausbäke“ sowie „Sanierung der Wege“ im Schlossgarten beginnen. Im Herbst wird der Eversten Holz in Angriff genommen mit der „Sanierung des Grabensystems“.
Alle Informationen zum zeitlichen Ablauf der geplanten Maßnahmen finden sich auf der Website: https://klimaoasen-oldenburg.de/de/massnahmen

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