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Ostfriesischer Genießertag in Campen30.05.2023



Text und Foto: Joachim Mittelstaedt

Das ist schon bei der ersten Auflage des Genießertags vor über zehn Jahren gut gelungen. Inzwischen gibt es längst eine lange Reihe dieser alljährlichen Veranstaltungen.
Der nächste Genießertag findet am Sonntag, 30. Juli 2023 in der Zeit von 11 bis 18 Uhr statt.
Aussteller und Gäste treffen sich dann auf dem Gelände und in den Häusern des Landwirtschaftsmuseums in der Krummhörner Straße in Campen. Eingeladen sind Einheimische und natürlich die zahlreichen Urlauber, die sich zu dieser Zeit an unseren Küsten aufhalten. Wie immer werden einige Tausend Besucher erwartet.
Der Genießertag ist ein Schaufenster der regionalen Produzenten, die hier als Vermarkter ihre Produkte anbieten. Es wird Bagbander Bier ebenso geben wie regionale Wurst- und Schinkenspezialitäten, Honig, Käse, Liköre und Marmeladen. Auch ein Arche Passagier der ostfriesichen Slow Food-Gruppe, die weiße gehörnte Heidschnucke, ist mit von der Partie. So gibt es viele Möglichkeiten zum Schauen, Genießen, Probieren und Schmekken. Der bunte Markt zeigt die Vielfalt der ländlichen Produktpalette der Region.
Neben den zahlreichen Ständen in der großen Museumsscheune und auf dem weitläufigen Außengelände wird es bei vielen Gesprächsmöglichkeiten auch Informationen über Slow Food und deren ostfriesische Gruppe geben. Denn genau darum geht es den Veranstaltern: eine Verbindung herstellen zwischen Genuss aus regionaler Produktion und einem fruchtbaren Austausch zwischen Produzenten und Konsumenten. Regina Fette, Vorsitzende der Slow Food Gruppe aus Ostfriesland im Gespräch mit ‚MoX‘ dazu: „Der Gedanke, Produzenten und Anbieter von hier einzuladen entspricht der Slow Food Idee, regionale Produktions- und Vermarktungsstrukturen zu unterstützen.“
Und da Genuss kein Alter kennt, haben sich die Organisatoren von Slow Food mit ihren beiden Kinder-Kochgruppen, den ‚Ostfriesischen Wilden’ und den ‚Ostfriesischen Schneckenkindern’, etwas ganz Besonderes ausgedacht. Auf einer baumbestandenen schönen Wiese des Museumsgeländes wird Gemüsesuppe in einem großen Kessel auf dem offenen Feuer gekocht. Ein wenig geht es da zu wie bei Asterix und Obelix und ihrem legendären Zaubertrank. Jeder kann mitmachen. Da muss Gemüse ausgesucht, gewaschen, kleingeschnippelt, gekocht, gewürzt, abgeschmeckt und umgerührt werden. „Von den vergangenen Veranstaltungen wissen wir“ so Regina Fette, „dass immer wieder neue Kinder dazukommen und dann mit großer Begeisterung mithelfen. Manchmal können die Eltern ihre ‚Kleinen’ gar nicht mehr vom Ort des Geschehens ‚loseisen’.“ Beim anschließenden Essen der Suppe wundern sich dann viele Eltern und Großeltern, dass plötzlich ein gesundes Gemüsegericht auch von ihren Jüngsten sehr gerne gegessen wird. Denn was man selbst mit viel Spaß ausgesucht, vorbereitet und gekocht hat, ist natürlich auch besonders lecker. Das finden die Erwachsenen übrigens auch. Bei den vergangenen Kochaktionen haben die Kinder jeweils über 100 Liter Suppe produziert und, mit großer Unterstützung von Freunden, Eltern und Großeltern, aufgegessen.
Auch die Museumsfreunde des Landwirtschaftsmuseums in Campen werden bei dieser Zusammenarbeit zwischen ländlicher Kultur, landwirtschaftlichem Wissen und regionalem Genuss ihre Ideen einbringen. Für sie sei es toll, den Markt zusammen mit der Slow Food Gruppe zu veranstalten. Da vernetzen sich zwei Gruppen, die prima zusammen passen. Und natürlich haben die Besucher die Möglichkeit, das große Museumsgelände mit seinen vielen alten Landmaschinen, insgesamt verfügt das Museum über mehr als 600 Exponate, ausgiebig zu bestaunen. Überall tuckert und blubbert es. Besonders das sonore Motorengeräusch der alten Lanz-Bulldog Akkerschlepper wird man da nicht so schnell vergessen. Und bestimmt steht auch wieder der eine oder andere Trecker für eine kleine Spritztour bereit. Das Ostfriesische Landwirtschaftsmuseum Campen ist im Übrigen in der jetzigen Saisonzeit von Di. bis So. zwischen 11 und 17.00 Uhr geöffnet.

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