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Niemals Schlagermusik27.10.2021



Text und Foto: Thea Drexhage
Vermutlich kennt ihn jede*r, zumindest vom Vorbeifahren, aber wer war tatsächlich schon einmal drin? Fernab von City und Kneipenmeile übernahm Heino Dedering vor über 3,5 Jahren die kleine Kneipe, aber der Plan war eigentlich ein ganz anderer. Während der studierte Maler & Grafiker viele Jahre in der Oldenburger Kneipen- und Gastroszene gearbeitet hatte, schlug es ihn als Berufskraftfahrer auf die Straßen Europas, wo er zahlreiche internationale und nationale Bands und Künstler*innen begleitete, dazu kam die große Leidenschaft für das Kochen. Zurück von der Autobahn wollte Dedering beide Punkte verknüpfen und mit einem Foodtruck durchstarten. „Als das noch nicht so bekannt war wie jetzt“, betont er. Für dieses Vorhaben brauchte es eine konzessionierte Küche, diese fand er im Beerkroog. Bevor es dann jedoch an das moderne Essen auf Rädern ging, wurde Heino Dedering angeboten, den Beerkroog gänzlich zu übernehmen. Gemeinsam mit Partnerin Doris, welche neben ihrem 40 Stunden Bürojob nun auch am Wochenende hinter dem Tresen steht, nahm er das Angebot an. Seither durchlief der Laden einige Veränderungen. Optisch wurde der Raucherbereich am Tresen als auch der große, rauchfreie Gastraum umgestaltet und mit Kunstwerken des Wirts dekoriert. Die Liebe zur Kunst und den kleinen Details schlägt sich bis in die wöchentlich neu gestaltete Speisekarte fort.  Statt Schlager dröhnen nun Rock & Punk-Klassiker von The Cure und the Clash bis zu U2 und The Police durch die Boxen. Damit einhergehend wandelten sich auch die Gäste „Das Publikum ist sehr gemischt. Inzwischen kommen auch mehr jüngere Leute, ein rot-grün-buntes Publikum, das war am Anfang ganz anders.“, erklärt er. Gerade nach dem Lockdown habe sich dies nochmal verändert. Endlich unter 2G öffnen zu dürfen, stellt eine große Erleichterung für das Paar dar. „Zwischendrin kamen schon Zweifel an unserer Entscheidung. Wir dachten, wir wären endlich auf dem richtigen Weg und dann kam Corona und alles brach erstmal zusammen.“, so Doris Dümmke. Aber das Durchhalten hat sich gelohnt und die geimpften und genesenen Gäste können sich wieder einen gemütlichen Abend bei einem Gläschen „Roter Oktober“ machen. Was da drin ist? Streng geheim!

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