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Moria in Flammen09.09.2020

Obwohl sich allein in der Bundesrepublik zahlreiche  Kommunen bereit erklärten diese Menschen aufzunehmen, ihnen ein Zuhause zu geben. Trotzdem ist nichts passiert. Das Schicksal der Menschen hat die Bundesregierung und allen voran den Innenminister Horst Seehofer offenbar nicht interessiert. Anstatt sich vehement für die Schließung des Lagers einzusetzen, blockierte Seehofer die Initiativen aus Kommunen und Ländern. Während das Leid im Lager ignoriert wurde, kümmerte man sich im Innenministerium stattdessen lieber um TAZ-Kolumnen oder sagt Studien zum Thema racial profiling ab. Der Verkehrsminister sitzt mit im Boot und erschwert durch neue Verordnungen die private Seenotrettung im Mittelmeer. Sowieso scheint Flüchtlingspolitik für die Bundesregierung eher die Bekämpfung von angeblichen Schlepperbanden zu bedeuten. Das Grundrecht auf Asyl, wer verteidigt es eigentlich noch?
Man muss es deutlich sagen, die Abschottungspolitik der EU, gegen die die Bundesrepublik nichts unternimmt, ist die Ursache für die Katastrophe in Moria. Diese Katastrophe war absehbar und hätte verhindert werden können, wenn denn die Bundesregierung nur gewollt hätte. Jetzt trägt man auch in Berlin Verantwortung dafür, dass 12.000 Menschen obdachlos sind und ihnen offenbar sogar weitere Hilfe durch NGOs vorort verwehrt wird. Anstatt die Menschen weiter hinter Stacheldraht einzusperren sollte man endlich zur Besinnung kommen und das Lager evakuieren. Das wäre menschlich.

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