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Liebe Leserin, Lieber Leser05.03.2020

Während die Deutsche Bahn den Start des Ausbaus der Oldenburger Stadtstrecke mit einem Bürgerfest feiert, dürfte in der Oldenburger Verwaltung und Politik eher Katerstimmung herrschen. Letztere hatten sich jahrelang auf die Verhinderung des Bauvorhabens konzentriert und wollten den Güterverkehr aus der Stadt verbannen. Die Beweggründe hierfür sind durchaus verständlich, wer will schon den Bahnlärm vor dem Fenster haben und vor geschlossenen Bahnschranken stehen. Aber ist der eingeschlagene Weg der richtige? Hätten Politik und Verwaltung nicht auch eine Kompromisslösung mit der Bahn anstreben können und hier auch über eine Wiedereröffnung der Stadtteilbahnhöfe und die Zukunft der Bahnübergänge diskutieren können? Stattdessen sind die Fronten zwischen Bahn und Stadt verhärtet. Dazu hat natürlich auch der Staatskonzern mit beigetragen, den die Interessen der Anwohner*innen nicht wirklich interessieren.
Dabei sollte man auch bedenken, dass durch eine Umgehungstrasse die Belastungen durch den Bahnverkehr nicht verschwinden, sondern sich nur an andere Orte verlagert hätten. Auch wären dann wiederum Bürger*innen und womöglich auch ein Naturschutzgebiet betroffen gewesen. So zeigt sich auch in Oldenburg Folgendes: Prinzipiell ist fast niemand gegen den Transport von Gütern auf der Schiene oder gegen den Ausbau der Wind- oder Solarenergie. Aber wenn es konkret wird, dann soll doch bitte alles so bleiben wie es ist und die Belastungen soll doch bitte jemand anderes ertragen.

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