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Gesunde Ernährung. Schulausschuss stimmt für Rahmenkonzept zur Schulverpflegung04.12.2019



Text und foto | Christoph Kienemann

An den Schulen der Stadt Oldenburg werden aktuell  600.000 Essen pro Jahr  ausgegeben. Da ein Ende des Ganztagsausbaus nicht abzusehen ist und die Schüler*innenzahlen zunächst weiter steigen werden, erwartet die Stadt, dass in Zukunft bis zu 1.000.000 Essen im Jahr ausgegeben werden müssen.  Als Reaktion auf diese Entwicklung, mit Blick auf die Förderung der Gesundheit der Schüler*innen und einer nachhaltigen  Entwicklung ist Schulverpflegung ein Thema, dem Politik und Verwaltung in Zukunft mehr Aufmerksamkeit schenken wollen. Kernpunkte des neuen Mensakonzeptes sollen die Einführung der DGE-Standards und einheitlicher Preise an allen Schulen sein. In den Bereichen Zwischenverpflegung und Nachhaltigkeit solle weiterhin neue Qualitätsmerkmale gelten. Die Stadt rechnet damit, dass der DGE-Standards mittelfristig auch gesetzlich vorgeschrieben werden wird, zudem erfüllen viele Mensen in der Stadt den Standard bereits. Dabei wird die Zertifizierung „Schule + Essen = Note 1-Zertifizierung“ angestrebt. Dahinter verbergen sich Anforderungen an die Erstellung der Speisepläne, möglichst ausgewogen, an die Zubereitung der Lebensmittel, möglichst frisch und an die Zusammensetzung der angebotenen Snacks und Getränke, wenig Zucker, keine Softdrinks oder zuckerhaltige Säfte.
Zur Verbesserung der Nachhaltigkeit  soll es in Zukunft nur noch zwei Fleischtage pro Woche geben und mehr Bio-Lebensmittel. Fleisch und Teigwaren sollen in Bio-Qualität beschafft werden. „Wir folgen hier der Leitlinie Klasse und Masse“, erläuterte Schulplaner Jan Wrede. Während Bio-Fleisch besonders viele ethische, ökologische, soziale und gesundheitliche Vorteile bietet, könnten Teigwaren einen relativ großen Anteil am Essensangebot darstellen.
Darüber hinaus sollen die Preise vereinheitlicht werden. Im Primarbereich 3,50 Euro, im Sekundarbereich zwischen 3.60 Euro und 3,90 Euro pro Essen, je nachdem welches Angebot gewählt wird. Die Politik begrüßte das neue Rahmenkonzept und stimmte einstimmig für dessen Einführung. In den Grundschulen soll ein einheitliches Konzept zum Schuljahr 2020/2021, im Sekundarbereich zum Schuljahr 2022/2023 eingeführt werden.

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