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DIABOLO-Intro: Liebe Leserin, lieber Leser,28.11.2019

Es ist sowohl ein Gedenk- als auch ein Aktionstag. Während aber in einigen anderen Ländern mittlerweile riesige Demonstrationen stattgefunden haben, um sowohl Regierungen als auch die Bevölkerung aufzurufen, gegen den Frauenhass aktiv zu werden, hört man in unserem Lande nicht so viel über verheerende Zustände. Wird eine Frau von ihrem Partner krankenhausreif geprügelt, verbrüht, verätzt, vergewaltigt oder sogar getötet, ist dies manchmal nicht einmal eine Nachricht wert. In der Regel allerdings wird von Beziehungstaten gesprochen. Das sind keine Beziehungstaten, das ist purer Terrorismus, der Mädchen und Frauen dazu veranlassen soll, das zu tun, was man für sie vorsieht. Denn diese Taten werden nur begangen, weil das Opfer eine Frau ist. Weil sie sich vielleicht von einem gewalttätigen Mann trennen wollte. Und dieser seinen Besitz in Gefahr sieht. Dies ist nicht nur in Deutschland so, dies ist ein globales Problem. Die Täter allerdings sind nicht nur die Partner, sondern Gewalt üben auch Männer gegen völlig fremde Frauen aus. „Wir müssen geschlechtsspezifische Gewalt endgültig beseitigen”, so die Europäische Kommission. Schon im letzten Jahr war klar, dass es nicht mehr bei Appellen bleiben darf. Und die Medien müssen endlich aufhören, von häuslicher Gewalt oder Beziehungstaten zu sprechen und diese Verbrechen zu verharmlosen.
 
Die Redaktion

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