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MoX-Bandporträt – Energien fließen: Dead-Act aus Oldenburg06.11.2019

MoX-Bandporträt – Energien fließen: Dead-Act aus Oldenburg

Düstere Gitarrenriffs, wummernde Bässe: Deaf-Act machen Musik zum Hinhören und man sollte die Band auf keinen Fall überhören. Das Oldenburger Quartett hat sich für die Zukunft einiges vorgenommen und blickt bereits auf einen großen Erfahrungsschatz zurück. Die Musiker sind alte Bekannte in der Oldenburger Szene und machen sich nun auf, neue Gefilde zu entdecken.

Das Quartett Deaf-Act  besteht aus Veteranen der Oldenburger Musikszene. Die Musiker waren allesamt bereits in einigen Bands aktiv. Dennoch vereint die Gruppe ihr Streben nach neuer Musik und vor allem nach neuen Erfahrungen, nach Geschichten, die man später einmal erzählen kann. Natürlich ist Musik auch ein Ausgleich zu Familie und Arbeitsalltag. „Frank und Alex haben sich bereits in der Band Hasperat kennengelernt, ich habe vorher in Metalbands Schlagzeug gespielt und bei Stoff; Frank und Alex haben dann einen Schlagzeuger gesucht und da wir uns auch schon kannten, bin ich dann eingestiegen. Einen Gitarristen hatten wir da noch nicht“, so Sebastian. „Guido war dann einfach da, wir haben im Proberaum viele Gitarristen ausprobiert und er darf nun auf zwei Hochzeiten tanzen“, ergänzt Frank. In dieser Konstellation hat es sowohl zwischenmenschlich als auch musikalisch sofort gestimmt und daher plant man nun, die Fühler in die Musikszene des Nordwestens auszustrecken. „Wir haben jetzt ein paar Gigs gespielt, haben zunächst Coversongs einstudiert und wollen nun an eigenen Ideen und Songs arbeiten“, erklärt Sebastian. Die Coversongs sollen dann auf die Halde gelegt werden und ab Februar soll es dann regelmäßig Deaf-Act Konzerte geben.
Musikalisch soll es bei der Gruppe in die Richtung Progressive-Stoner-Grunge gehen. Kyuss, Queens of the Stone Age, Radiohead oder Nirvana fallen einem hier sofort ein. „Es ist natürlich schwer, die Schubladen aufzumachen, aber viel ergibt sich auch von selber, man spielt sich Ideen im Proberaum vor und dann bringt sich jeder ein, das Resultat ist dann unser Musikstil“, meint Frank. Man sei eben vorgeprägt als bereits über 40-jährige und aus diesem musikalischen Erfahrungsschatz speist sich dann die Kreativität der Gruppe. „Wir haben so viele kreative Ideen, wenn wir uns entscheiden etwas aufzunehmen, dann geht es relativ schnell“, so Sebastian. Da trifft es sich gut, dass im Proberaum Mehrspuraufnahmen angefertigt werden können, so gehen keine Ideen verloren. Wichtig ist auch, dass die Rollenverteilung stimmt: „Ehrlichkeit ist in der Band auch wichtig, wenn einer etwas nicht kann, dann sagen wir das auch.“
Perspektivisch wollen die Musiker ihre Kontakte nutzen, und peilen beispielsweise Auftritte im Kling Klang oder im Chéz Heinz in Hannover an. „Schön wäre auch, wenn man sich an eine größere Band dranhängen könnte und dann gemeinsam spielen“ so Frank. „Es wird sich schon etwas ergeben, wir sind ja keine junge Band, die unbedingt einen Plattenvertrag haben möchte, wir haben uns nichts zu beweisen und dann kommen die Sachen auch von alleine“, ist sich Sebastian sicher. Ohne Druck lässt es sich besser arbeiten. „Wir haben einfach Bock auf das Musikmachen und darauf, etwas zu erleben: „Wenn wir im nächsten Jahr 10 Gigs außerhalb von Oldenburg spielen können und dabei coole Stories bei rumkommen, dann wäre das ein Erfolg.“ Schließlich gelte es, gute Stories für das Rentenalter anzusammeln: „Man will ja später nicht erzählen, dass man eine Band hatte und nie aufgetreten ist.“ Zudem plant die Band, in Zukunft eine Platte aufzunehmen und auch hier sind die Kontakte schon geknüpft. „Es wird wahrscheinlich darauf hinauslaufen, dass es so ein Spotify-Ding wird, aber eine Vinyl wäre natürlich auch geil“, so Sebastian.  
Text : Christoph Kienemann

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