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Leuchtturmprojekt: Jugendherberge eröffnet am 1. Oktober25.09.2019







Text und Fotos  |  Christoph Kienemann


Die Unterkunft bietet auf fünf Etagen über 60 Ein- bis Vierbettzimmer, fünf Tagungsräume sowie eine Außenterrasse und ein Foyer mit Café. Betritt man die Räume, dann hat das neue Haus nichts mehr mit einer alten Jugendherberge gemein. Moderne Möbel, ein offener Cafeteria-Bereich und eine frische Atmosphäre. „Stockbetten haben wir aber dennoch immer noch in unseren Zimmern“, erklärt Markus Acquistapace. Diese können aber bei Bedarf eingeklappt werden und auf diese Weise können die neuen Zimmer flexibel den jeweiligen Wünschen angepasst werden. Denn neben Familien und Schulklassen, die auch in Zukunft weiterhin die Hauptzielgruppe für das neue Haus darstellen sollen, können in der Herberge in Zukunft auch Tagungen stattfinden. Zudem wird das Haus als Inklusionsbetrieb betrieben werden, in dem Menschen mit Handicap und Menschen ohne Beeinträchtigung gemeinsam arbeiten wollen.
Für Markus Acquistapace ist die neue Jugendherberge nicht die erste Station im Jugendherbergswerk. In das Projekt der Club-Jugendherberge Neu Harlingersiel war er bereits involviert, bevor es ihn nach Cloppenburg verschlug. „Ich hatte ein Konzept für eine Brauerei-Gastronomie in Cloppenburg geschrieben und den Zuschlag erhalten und habe diese dann übernommen“, erzählt Acquistapace. An dem neuen Jugendherbergsprojekt in Oldenburg reizte den gelernten Koch, dass er hier neue Ideen umsetzen kann. „Das Projekt hat mich sofort überzeugt und in Cloppenburg fehlte mir der Nervenkitzel, jetzt kann ich wieder neue Ideen umsetzen“, so Acquistapace. Zu diesen neuen Ideen gehört auch, dass sich die Herberge mit ihrem Gastrobereich für alle OldenburgerInnen öffnen wird: „Jeder kann zu uns kommen und hier eine Mahlzeit einnehmen, einen Kaffee trinken, ein Bier oder einen Wein trinken.“ Hinzu kommt, dass Acquistapace den Gästen und den BesucherInnen auch ein Event- und Musikprogramm bieten will. „Wir wollen gezielt Bands ansprechen, die nach Auftrittsmöglichkeiten suchen und dann hier in der Herberge spielen können.“ Auch Lesungen oder Veranstaltungen wie die „Komische Nacht“ sollen in Zukunft in der Jugendherberge zu Gast sein.
Im Gastrobereich wird sich die Küche zudem an modernen Trends orientieren und Gerichte wie Ramen und Sushi-Bowls auf die Karte nehmen:  „Wichtig ist auch, dass wir Angebote im Bildungs- oder Kulturbereich erarbeitet haben.“ So wird man beispielsweise mit dem OTM, dem Olantis oder dem Sportanbieter WSM Funsport kooperieren um Angebote für Familien und Schulklassen zu erstellen.
Modern ist auch die Ausstattung der Zimmer. Im Haus wird es WLan geben, jedes Zimmer wird über ein eigenes Bad verfügen und die Herberge wird natürlich barrierefrei sein. Einen besonderen Anreiz für seine Bewerbung für das Projekt stellte für Markus Acquistapace auch die inklusive Ausrichtung des Hauses dar:„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir hier 40 MitarbeiterInnen beschäftigen, die ein Handicap haben, und zwar in vollwertigen Arbeitsplätzen und nicht als Werkstatt.“ Die Jugendherberge soll auf diese Weise auch immer mit der Zeit gehen. Eines bleibt aber beim Alten: Wer in der Herberge übernachten will, muss Mitglied im Jugendherbergswerk sein.

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