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DIABOLO Wochenzeitung:
Liebe Leserin, lieber Leser,12.06.2019

Man schätzt, dass in unserem Land 10 Prozent  betroffen sind, die in der Kindheit oder Jugend solchen Angriffen ausgesetzt waren. Und immer wieder ist davon die Rede, dass auch Säuglinge und Kleinkinder Opfer solcher verbrecherischen Handlungen wurden. Die Orte der Handlungen sind fast überall dort, wo sich Kinder und Jugendliche sicher fühlen sollten. Im Sportverein, in der Schule, im Zeltlager, im Kinderheim, in Kirchengruppen, in der Familie... Die Täter sind zumeist Vertrauenspersonen. Manche Nachbarschaften, Kollegien oder Kirchengemeinden decken die Täter, weil diese vielleicht sog. Autoritäten sind. Schauen jahrelang weg, reden nur hinter vorgehaltener Hand über ein bestimmtes Verhalten. So kommt es, dass die Opfer sehr alleine gelassen werden, manchmal völlig verzweifeln. Es ist gut, wenn gegen die Täterbegünstigung durch wen auch immer vorgegangen wird. Und es ist gut, wenn dies auch Institutionen machen, die bisher so getan haben, als hätten sie es nicht nötig, sich damit zu beschäftigen. Aber es ist nicht gut, wenn man sich dafür selbst lobt, nun endlich Missbrauchsfällen nachzugehen. Was schon längst hätte geschehen müssen. Nun will die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) eine unabhängige Anlaufstelle für Missbrauchsopfer einrichten.  Es wäre gut, wenn diesem Beispiel auch noch andere Institutionen, Vereine etc. folgen würden.             Die Redaktion

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