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Was reimt sich auf Miss Marple? AG Bibliotheken zeichnet acht Limericks aus13.03.2019



Text  und Foto  |  Christoph Kienemann

Die Arbeitsgemeinschaft Bibliotheken der Oldenburgischen Landschaft suchte für den diesjährigen Wettbewerb zum Tag der Bibliotheken witzige und aussagekräftige Gedichte mit fünf Zeilen nach dem Reimschema aabba. Ein Limerick beginnt mit einem geografischen Hinweis und mit der Beschreibung einer Person (1. Zeile), die sich in einem bestimmten Zustand befindet (2. Zeile). In der dritten und vierten Zeile wird die Einleitung fortgesetzt, bevor in der fünften Zeile eine Variation der ersten Zeile das Gedicht abschließt. An dieser folgt oft ein pointiertes Urteil über die zu Anfang beschriebene Person. Diese besondere Dichtweise stammt zwar ursprünglich von den britischen Inseln, doch auch die Menschen im Oldenburger Land ließen sich nicht lumpen und reichten reihenweise Limericks ein. „Dass so viele schöne und witzige Kurzdichtungen entstanden sind, zeigt deutlich, wie kreativ das Oldenburger Land ist“, so Landschaftspräsident Thomas Kossendey. „Viele Menschen fragen sich ja, ob das Buch überhaupt noch eine Zukunft hat, wir sagen eindeutig Ja“, so Kossendey weiter.
Die Einsendungen zum Limerick-Wettbewerb kamen dabei aus fast allen Altersgruppen und waren auch geografisch bunt gestreut. Sogar aus Hessen erreichte die AG Bibliotheken eine Einsendung. „Die Aufgabe war alles andere als leicht. Manche Limericks waren zwar inhaltlich gut, aber die Form stimmte nicht und so mussten wir intensiv diskutieren“, erklärte Bärbel Gerdes von der Bibliothek der Jade Hochschule. Der dreiköpfigen Jury gehörten noch Oliver Schönbeck (Uni-Bibliothek) und Vera Brinkmann (Auszubildende in der Landesbibliothek) an.
Die GewinnerInnen zeigten sich dabei besonders durch den Ausruf zum Limerick-Wettbewerb zu eigenen Dichtungen motiviert. „Wir haben den Limerick auf den Flyern gesehen und gedacht – das können wir besser“, so Ruth und Klaus Hinsch. Das Ehepaar aus Rastede reichte jeweils einen Limerick ein. Dabei ist die Suche nach dem richtigen Reim nicht immer einfach. „Ich wollte etwas auf Miss Marple reimen, einer Bibliothekarin der Landesbibliothek fiel dann der Fluss Wapel ein“, so Eckhard Grotelüschen. Während Simon Schmidt während einer Nachtschicht in der Uni-Bibliothek dichtete, entstand die Dichtung von Christina Randig aus Wilhelmshaven während einer weihnachtlichen Runde. „Limericks haben ja immer etwas Geselliges“, erklärte Randig.

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