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Wochenzeitung DIABOLO:
Sicherheit geht vor
Rad- und Fußverkehrsprogramm im Verkehrsausschuss vorgestellt21.02.2019

<i>Wochenzeitung DIABOLO:</i><br />Sicherheit geht vor<br />Rad- und Fußverkehrsprogramm im Verkehrsausschuss vorgestellt

text und fotos  |  Christoph Kienemann

Zur Verbesserung der Fahrradinfrastruktur in der Stadt hat die Verwaltung im letzten Jahr das TeamRad etabliert. Die Planerinnen befassen sich hier speziell mit Planungen, wie dem Ausbau von Radwegen und der Radrouten. In der Verkehrsausschusssitzung am 18. Februar wurden die geplanten Maßnahmen für das laufende Jahr vorgestellt. Diskutiert wurde darüber hinaus auch die Einrichtung einer Fahrradstraße am Quellenweg.

„Das TeamRad ist im Jahr 2018 sehr erfolgreich gewesen“, erläuterte Norbert Korallus, Leiter der städtischen Verkehrsplanung. Im vergangenen Jahr habe mit zahlreichen Maßnahmen wie dem Umbau des Rad-und Gehwegs an der Ofener Straße bis zum Westkreuz, den Einstieg in Umbaumaßnahmen rund um den Pferdemarktkreisel, die Verlängerung der Ausbaumaßnahme Wehdestraße um den anschließenden Bereich bis zum Huntedeich und neue Radabstellanlagen am Kasino-, Schloßplatz sowie in der 91er Straße realisieren können. In 2019 sollen die Schwerpunkte des Rad- und Fußverkehrsprogramms in der weiteren Umsetzung und Planung der Radrouten Süd und West sowie der Vorplanung für eine Radroute Nord liegen. So sollen die Radwege an der Alexanderstraße, an den Abschnitten Bürgerfelder Straße bis Feldstraße und Theodor-Pekol-Straße bis Bürgerbuschstraße saniert werden. Hierfür will die Stadt 300.000 Euro ausgeben. Auch an der Elsflether Straße soll der Geh- und Radweg erneuert werden, diese Maßnahme schlägt mit 170.000 Euro zu Buche. Darüber hinaus wird es weitere Verbesserungen an der Infrastruktur am Pferdemarkt geben. Im Bereich der Radroute Nord erfolgt ein Lückenschluss am Zweirichtungsradweg und in Richtung Donnerschweer Straße soll eine neue Furt fertiggestellt werden. Insgesamt fließen 1,2 Millionen Euro in das Rad- und Fußverkehrsprogramm der Stadt. „Wir hätten uns mehr Geld für den Radverkehr gewünscht und hatten in unserem Haushaltsentwurf 750.000 Euro mehr eingestellt“, kritisierte Pierre Monteyne (Grüne) die Haushaltsmehrheit aus SPD und CDU.
Auf Antrag der Grünen debattierte der Verkehrsausschuss zudem über die Einrichtung einer weiteren Fahrradstraße in Oldenburg. Die Fraktion hatte beantragt, dass die Verwaltung mit Planungen zur Umgestaltung des Quellenweges in eine Fahrradstraße beginnen solle. Diesem Vorschlag steht die Stadtverwaltung offen gegenüber. „Inhaltlich ist der Vorschlag interessant, denn so könnten die Bereiche südlich der Haaren besser angebunden werden“, erklärte Bernd Müller für die Verwaltung. Zustimmung kam auch vonseiten des ADFCs: „Wir begrüßen den Vorschlag und aus Gesprächen mit den Anwohnern wissen wir, dass diese eine Fahrradstraße nicht ablehnen“, so Heinrich Book. Kritisch äußerte sich die CDU: „Wir sind skeptisch, da die Radroute West parallel zum Quellenweg verläuft“, erklärte Christoph Baak (CDU). Auf Antrag der CDU wurde der Beschluss vertagt.
Um mehr Sicherheit für RadfahrerInnen drehte sich zudem die Debatte über den Ausbau der Ziegelhofstraße. Hier wollen CDU und Linke Stellplätze auf der Straße erhalten. SPD und Grüne sprachen sich dagegen aus. „Wir müssen die Interessen aller Verkehrsteilnehmer in den Blick nehmen und die parkenden Autos sind eine Gefährdung für Fußgänger und Radfahrer“, so Samantha Westphal (SPD). Die Verwaltung will die Straße ebenfalls so gestalten, dass keine parkenden Autos die Sichtbeziehungen stören. Mit den Stimmen von Grünen, CDU und Linke/Piraten soll nun eine neue Verkehrszählung durchgeführt  und eine Modellrechnung zu einer Einbahnstraßen-Regelung erstellt werden, bevor die Planungen weiter präzisiert werden.

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