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Stadtteilzeitung Donnerschwee:
Der Spaß am Nervenkitzel: Kramermarkt mit einigen Neuheiten04.10.2018







TEXT und FOTOs | CHRISTOPH KIENEMANN

Zu den vielen Attraktionen werden in diesem Jahr auch wieder die Feuerwerke gehören, die am 5. und am 7. Oktober für helle Freude sorgen werden.
Mit einer Fläche von 90.000 Quadratmetern, rund 250 Geschäften und einer erwarteten Besucherzahl von 1,2 bis 1,5 Millionen Menschen gehört der Oldenburger Kramermarkt zu den großen Volksfesten in der Bundesrepublik. Auf 1,5 Kilometern Ganglänge stehen die Betriebe mit einer Frontlänge von ca. 3.000 Metern, allein die Grundfläche der Geschäfte nimmt mit 25.000 der 90.000 Quadratmetern Gesamtfläche ein. Hinzu kommen mehr als 600 Zugmaschinen, Anhänger und Wohnwagen, die auf dem Gelände untergebracht werden müssen.
So beeindruckend diese Zahlen auch sein mögen, die echten Attraktionen bieten natürlich in diesem Jahr wieder die vielen Fahrgeschäfte, die sich auf der Freifläche der Weser-Ems-Halle eingefunden haben. Wie jedes Jahr dabei sind natürlich die absoluten Klassiker wie der Break Dancer, Geisterbahnen und Autoscooter. Zu den Highlights in diesem Jahr gehören aber Dr. Archibald und die Wilde Maus XXL. Beide Fahrgeschäfte sind zum ersten Mal auf dem Kramermarkt vertreten und begeistern ihre BesucherInnen mit der Integration der Virtual-Realtiy-Technologie. Wer sich für das Dr. Archibald entscheidet, der bekommt zunächst eine VR-Brille verpasst, mit der er dann den Hindernissparcours der ehemaligen Geisterbahn bewältigen muss. Das Fahrgeschäft sorgte bereits auf dem Hamburger Sommerdom für Furore und will nun in Oldenburg daran anknüpfen. Der Kramermarkt ist damit erst die zweite Station des revolutionären Fahrgeschäftes. Auch die Wilde Maus XXL setzt die VR-Technologie ein, um den Gästen noch mehr Fahrspass zu bieten. Hier kann man sich entscheiden, ob man die Fahrt traditionell ohne Brille absolvieren möchte, oder ob man sich für den zusätzlichen Nervenkitzel entscheiden will.
Neue technische Entwicklungen machen also auch vor dem traditionellen Oldenburger Volksfest nicht halt. Dies gilt auch für aktuelle gesellschaftliche und politische Probleme. So ist die Diskussion über die Vermeidung von überflüssigem Plastikmüll auch nicht an den Oldenburger SchaustellerInnen vorbei gegangen. Bereits in den kommenden zehn Jahren soll der Markt daher vollkommen plastikfrei werden. Dies versprach Michael Hempen, Vorsitzender des Oldenburger Schaustellerverbandes, den Mitgliedern des Oldenburger Umweltausschusses. Plastikteller, Becher sowie Strohhalme sollen dann der Vergangenheit angehören. Bereits in diesem Jahr setzen manche Imbissbuden auf Mehrweggeschirr, um Müll zu vermeiden. Unvermeidbar ist hingegen das Abschlussfeuerwerk, das am 7. Oktober um 22 Uhr starten wird. Wer nicht so lange warten möchte, für den bietet Kranichs Feuerzauber am 5. Oktober ebenfalls ab 22 Uhr eine Alternative.

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