LzOLzO
OLDENBURG
Donnerstag

22

August

Foto:
Gärten in der Innenstadt

Hier geht es zu den aktuellen Ausgaben

Suche:

direkte Antwort ohne Umwege!

Veranstaltungen

Datum

bis

Kategorie

Ort

Location

Festival

Kleinanzeigen

Aktuelles

Wochenzeitung DIABOLO:
THW sprengt Funkturm
BürgerInnen müssen Wohnungen im Sicherheitsradius räumen13.09.2018

<i>Wochenzeitung DIABOLO:</i><br />THW sprengt Funkturm<br />BürgerInnen müssen Wohnungen im Sicherheitsradius räumen

Text und foto  |  Christoph Kienemann

Damit die Entwicklung des Fliegerhorstes ungehindert weitergehen kann, muss ein Teil der alten Bebauung weichen. Dazu gehört auch die Sprengung des Funkturms auf dem Fliegerhorst, die am 22. September durch das THW erfolgen soll. Dafür sind 200 AnwohnerInnen in den Straßen Mittelweg, Brookweg und Hugo-Eckener-Straße aufgerufen, ihre Wohnungen zu verlassen. Die Sprengung soll zwischen 14 und 15 Uhr erfolgen.

Mit der Sprengung des alten Funkturms auf dem Fliegerhorst wird am 22. September ein weiterer Schritt in Richtung Entwicklung des ehemaligen Militärgeländes zu einem modernen Wohnquartier unternommen werden. Der 45 Meter hohe Turm diente zuletzt als Antennenträger für die Telekommunikation und versorgte den Oldenburger Norden mit den notwendigen Mobilfunknetzen. Als die Stadt den Fliegerhorst vom Bund kaufte, hatte die Bundeswehr den Funkturm bereits als Antennenträger an Mobilfunkkonzerne vermietet, was die Beseitigung des Turmes erschwerte. Denn die Stadt musste zunächst dafür sorgen, dass ein neuer Standort für die Mobilfunkantennen bereit gestellt werden konnte. Zu diesem Zweck wurde auf dem Fliegerhorst ein neuer Turm errichtet, der nun die Antennen aufgenommen hat.
Die AnwohnerInnen der Straßen Mittelweg, Brookweg und Hugo-Eckener-Straße wurden bereits schriftlich über die Sprengung des Turmes informiert. Sie wurden aufgefordert, ihre Wohnungen am Tag der Sprengung bis 13 Uhr zu verlassen. Als Ausweichquartier steht ihnen ab 11 Uhr die Sporthalle der Grundschule Dietrichsfeld (Liegnitzer Straße 37) zur Verfügung. Das Deutsche Rote Kreuz übernimmt die Versorgung der Betroffenen mit Getränken sowie die Verpflegung der Einsatzkräfte. Der für den 22. September geplante Flohmarkt im Kindergarten St. Christophorus (Brookweg 30) wird auf Sonntag, 23. September, verlegt. Für Menschen, die aufgrund von Krankheit oder einer Behinderung nicht in der Lage sind, den Bereich selbstständig zu verlassen, wird ein Transportdienst angeboten. Der Bedarf kann montags bis freitags über das Service Center der Stadt unter der Telefonnummer 0441 235-4444 beziehungsweise am Tag der Sprengung über ein eigens geschaltetes Bürgertelefon unter 0441 235-4500 angemeldet werden.
Damit sichergestellt werden kann, dass sich keine Menschen mehr im 300 Meter umfassenden Sicherheitsradius befinden, werden THW und Polizei den Bereich vor der Sprengung kontrollieren. Darüber hinaus wird über die Räumung auch per Lautsprecherdurchsage informiert. Zu den Sicherheitsmaßnahmen gehört auch die Sperrung der Hauptzufahrt zum Fliegerhorst sowie der Zugänge zum Kleinen Bürgerbusch, dem Mittelweg und dem Geh- und Radweg an der Hugo-Eckener-Straße.
Die Sperrung selbst wird durch das THW durchgeführt werden. Unter Anleitung von Sprengexperten des THWs, sollen TeilnehmerInnen eines Lehrgangs an der THW-Bundesschule den Funkturm zu Fall bringen. Dabei wird mit Erdwällen ein Fallbett angelegt werden, das den einstürzenden Turm aufnehmen soll. Nach erfolgreicher Sprengung können die AnwohnerInnen in ihre Wohnungen zurückkehren. Läuft alles planmäßig, dann soll dies bereits ab 15 Uhr der Fall sein. Bedingung für die Rückkehr ist jedoch eine vorherige Entwarnung, die auf der oldenburg.de, im Rundfunk sowie vor Ort durch ein Hornsignal gegeben wird.

Kommentare

Keine Kommentare vorhanden.

Um hier Kommentare abgeben zu können müssen Sie sich erst Anmelden!

Benutzername:     Passwort:    

Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben oder Sie sich registrieren wollen Klicken Sie bitte hier.