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MoX Soundcheck KW207.01.2026
Texte: Horst E. Wegener
[font=Univers]Die Sterne: WENN ES LIEBE IST[/font][font=Univers] [/font][font=Univers](VÖ: 9.1.)[/font][font=Univers] [/font]
[font=Bembo]Wann immer sich Musikinteressierte hierzulande über die sogenannte Hamburger Schule der 1990er Jahre unterhalten, kommt man am Indiepop-Kollektiv Die Sterne schwerlich vorbei. 1991 gegründet ist die hanseatische Deutschpop-Combo zum einen für ihren Song „Was hat dich bloß so ruiniert“ bekannt, der schnell zum Hit einer Generation avancierte; zum anderen steuert Bandgründer Frank Spilker als kreativer Frontmann von jeher seine klugen Texte bei, die mal funky, mal soulig oder gar melancholisch-balladesk eingespielt werden. Nachdem die Truppe mit der Werkschau „Grandezza“ anno [/font]´[font=Bembo]24 gut 30 Jahre Bandgeschichte Revue passieren ließ, meldet man sich nun mit frischem Material zurück. Und da Spilkers Texte gesellschaftliche Entwicklungen wie eh und je beklemmend präzise in Musik übersetzen, fällt „Wenn es Liebe ist“ gewohnt hörenswert aus![/font][font=Bembo] [/font]
[font=Univers]Blitz Union: EVOLUTION[/font][font=Univers] [/font][font=Univers](VÖ: 16.1.)[/font][font=Univers] [/font]
[font=Bembo]Die vier Musiker, die sich nach dem Ende einer tschechischen Hardrockband namens The Snuff 2019 in Prag zur Synth-Rockcombo Blitz Union zusammenschlossen, haben sich mittlerweile einen festen Platz innerhalb der elektronischen Rockmusikszene erspielt. Nach ihrem Debütalbum „Absolution“ von 2021 sowie weiteren EPs und Singles schiebt das Quartett um Frontmann Mark Blitz jetzt ein noch ausgefeilteres Konzeptalbum nach, das sich der Sicht von KI auf die Entwicklung der Menschheit widmet – und uns die Gehörgänge mit einem Mix aus elektronischer Musik und melodisch tanzbarem Alternative Rock gehörig freipustet.[/font][font=Bembo] [/font]
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[font=Univers]Sassy 009: DREAMER + (VÖ: 16.1.)[/font][font=Univers] [/font]
[font=Bembo]Nachdem sich die norwegische Nachwuchs-Musikerin Sunniva Lindgard ab 2017 zunächst in einem Trio-Projekt austesten konnte, legte sie sich 2019 dann ihren Künstlernamen Sassy 009 zu – um solo aufzutreten. Nach der Mixtapes-Veröffentlichung „Heart Ego“ von [/font]´[font=Bembo]21 hat das Osloer Multitalent jetzt endlich ihren Debüt-Longplayer „Dreamer +“ am Start. Inspirationen fürs Konzeptalbum liefert eine fiktionale Story, die Lindgard schon lange vorab in den Sinn gekommen war: Da geht es um Liebe, Träume, Identität – und wie sich Verluste verarbeiten lassen. Nachdem die Plot-Line stand, sollten aber noch fast vier Jahre ins Land gehen, bis die Idee mit Elementen aus Grunge, Shoegaze und 90er-Beats zu einem musikalischen Düsterpop-Märchen so verdichtet war, dass das Gesamtkunstwerk den Segen der Macherin erhielt. Und nun sind wir dran.[/font][font=Bembo] [/font]
[font=Bembo]John Blek: THE MIDNIGHT ACHE (VÖ: 16.1.)
[font=Bembo]John Blek, gesangsstarker Troubadour aus dem irischen Städtchen Cork, lebt seine Musik: So sehr, dass er als Ehemann und frischgebackener Vater die Idee hatte, künftig in einem bei sich zuhause selbst erbauten Aufnahmestudio arbeiten und produzieren zu wollen. Nach Fertigstellung der Bude trommelte er seine Band zusammen, um die Songs des anstehenden zehnten Longplayers vor Ort und somit nahe bei der Familie einspielen zu können. Andernorts dann noch um Streicher- und Piano-Parts ergänzt und endgemischt bringt uns „The Midnight Ache“ Bleks gewohnt Lo-Fi-typischen Alternative-Folk nahe, zu dem der Singer-Songwriter einem mit unverkennbarer Stimme seine Geschichten von oftmals schrägen Typen auftischt. Gelungen.[/font][font=Bembo] [/font]
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The Cribs: SELLING A VIBE (VÖ: 9.1.)
[font=Bembo]Die Gitarren, die sich die Jarman-Zwillinge Gary und Ryan anno 1989 gewünscht und unterm Weihnachtsbaum entdeckt hatten, kamen äußerst gelegen. So sehr, dass die Neunjährigen schon am darauffolgenden Silvesterabend zur ersten Konzertprobe baten. Begleitet von ihrem vier Jahre jüngeren Bruder Ross, der hinter einer selbst gebastelten Schießbude Platz nahm, präsentierte das Trio ihren Eltern Cover-Versionen von Queens „We are the Champions“ hin zu Stevie Wonders „I just called to say I love you“. Danach war allerdings für lange Zeit familienmusikalische Sendepause – bis sich das Jarman-Trio 14 Jahre später zur Band The Cribs zusammenschloss. Man produzierte im englischsprachigen Raum umjubelte Alben, ging auf Tournee – um irgendwann jeglichen familiären Zusammenhalt erneut aus den Augen zu verlieren. Nach einer mehrjährigen Kreativpause sind die Jarman-Brüder jetzt wieder am wirbeln. „Selling a Vibe“ punktet mit dem charakteristischen The Cribs-Call-and-Response-Doppelgesang und Songtexten, die einem wunderbar zentriert Nähe und Intimität vermitteln.[/font][font=Bembo] [/font]
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