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Volles Haus21.01.2026
Text: Rosy Reichert Foto: Rüdiger Schön
Die Zeit der Handlung soll im Jahr 2076 sein, aus dem Stadttheater ist inzwischen eine Seniorenresidenz geworden. Und auf den ersten Blick scheint das Leben dort den klischeehaften Vorstellungen zu entsprechen: alt und krank, übellaunig und seltsam, mürrisch und unbeweglich sind angeblich alte Menschen.
Zur Premiere in Wilhelmshaven ist der Autor Erik Gedeon zusammen mit der Verlegerin gekommen, beide sichtbar gelöst auf der anschließenden Premierenfeier und von Intendant Olaf Strieb freudig begrüßt. Überhaupt erweckt dieses Theater vor und hinter dem knallroten Vorhang eine sympathische Atmosphäre. Schließlich dreht sich das Thema nicht um Jugend, sondern um den letzten Lebensabschnitt, dem Regisseurin Christine Bossert mit einer dynamischen Lebendigkeit auf die Pelle rückt. Zuvor hatte sie im vollbesetzten Vestibül in einer Einführung zum Stück für ein verständnisvolleres Miteinander geworben. Wie ist es, alt zu werden? Nicht mehr das bewegte Leben der jüngeren Jahre in gleicher Weise fortführen zu können? Und doch eine Menge Lebensfreude zu besitzen. Im Stück geht es um Künstler*innen und Schauspieler*innen, die sich an „glanzvolle Zeiten“ erinnern. Die Musik spielt dabei eine große Rolle, denn der Puls des Lebens verändert sich mit energiegeladenen Songs wie „Born To Be Wild“ bis „Sex Bomb“, die absolut überzeugend und kraftvoll interpretiert werden und das Publikum am Schluss begeistert sogar von den Theatersesseln reißt. Die 25jährige Erfolgsgeschichte dieses Stückes geht nun in Wilhelmshaven weiter.
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