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Da ist noch mehr!21.01.2026
Text und Foto: Thea Drexhage
[font=Bembo]Das große umsonst & draußen Festival feiert nämlich sein 50-jähriges Bestehen am 14. bis 16. August. Noch ist nichts über das Line-Up bekannt, außer, dass eventuell mit einer Regel gebrochen wird. Normalerweise lädt das Festival keine Band 2 Mal ein, um im Gegensatz zu anderen Festivals nicht immer die gleichen Headliner zu haben. In diesem Jahr durfte allerdings abgestimmt werden, wer vielleicht noch einmal auftreten soll – und wenn man sich einmal durch das virtuelle Festivalmuseum klickt, entdeckt man dort definitiv den ein oder anderen großen Namen. Es bleibt also spannend![/font][font=Bembo] [/font]
Das Punkfestival Apen Air feiert indes ersten zweistelligen Geburtstag: 10 Jahre. Das bedeutet natürlich auch ein besonderes Programm, das allerdings noch nicht vollständig ist. Bisher finden sich acht Bands auf dem Festivalplakat wieder, darunter die großen Dritte Wahl aus Rostock, die seit nunmehr vierzig Jahren politischen, teils noch von der DDR geprägten Punkrock machen. International wird es mit den britischen Buster Shuffle, die ein wenig mehr fürs Tanzbein gedacht sind und sich irgendwo zwischen Ska und modernem Punkrock bewegen. Mit Marderschaden steht auch eine Oldenburger Band auf dem Line-Up, denn typisch für das Apen Air ist es, dass neben größeren Szenenamen ein paar lokale Bands eine Bühne bekommen. Zu beachten gilt, dass das Festival in diesem Jahr nicht wie gewohnt im Mai, sondern erst am 29. August stattfindet. Tickets gibt es für 49˝.
Ganz frisch auf der Festivalkarte ist das Klosterbeben, welches am 12. und 13. Juni zum dritten Mal in Hude vom Kulturverein Hude e.V. veranstaltet wird – die erste Ausgabe hieß allerdings noch Rock am Waldstadion. Statt Punk gibt es hier eher Metal und Rock um die Ohren. Dabei wird viel darauf gesetzt, Bands aus der Region eine Bühne zu bieten. So headlinen in 2026 Below Zero aus Bremen das Festival am Freitag. Das Alternative-Duo ist schon seit der ersten Ausgabe in Hude dabei. Ebenfalls beim ersten Mal dabei waren Rising Insane, die ebenfalls aus der Region kommen. Die Metalcore-Band übernimmt den Headlinerslot am
Samstag. Ein Kombiticket für beide Festivaltage gibt’s für 77,27˝.
Ebenfalls zum dritten Mal werden in Wiesmoor die Verstärker aufgedreht. Beim Wiesmoor Rockt findet man neben ein paar lokalen Bands vor allem bekannte Namen auf dem Line-Up. So sind 2026 Betontod Headliner, die schon seit 1990 in der Deutschrock-Szene ihr Unwesen treiben. Auch dabei sind Adam Angst, die Vorzeigepunker vom Hamburger Indie-Label Grand Hotel van Cleef und das Trio Fraupaul, die mit ihrem intelligenten Pop-Punk den Männern im Line-Up zeigen werden, wie der Hase läuft. Das Wiesmoor Rockt Vol. 3 findet am 18.7. statt und Tickets kosten aktuell 50˝. Mit Wiesmoor tanzt am 10. Juli (u.a. mit Pietro Lombardi und Stereoact) oder dem 3. Mallorca Festival Wiesmoor (mit Lorenz Büffel oder Calvin Kleinen) am 21.8. werden auf der Freilichtbühne Wiesmoor auch Events für jene stattfinden, die mit E-Gitarren nicht so viel anfangen mögen.
Fest in das regionale Programm gehört außerdem das Afdreiht un Buten am Hartenbergsee in Goldenstedt. Ehrenamtlich veranstaltet vom Jugendkulturverein konnte sich das Event seit 2013 fest in der Region etablieren. Durch das als Bühne genutzte Amphitheater und die Nähe zum See bietet sich dort eine ganz besondere Atmosphäre. Mit dabei sind in diesem Jahr unter anderem die Hardcore-Legenden Stick To Your Guns oder die deutschen Pop-Punker von Itchy. Tickets für 2 Tage inkl. Camping kosten 80˝.
Volljährig wird in diesem Jahr das Let The Bad Times Roll Festival in Manslagt, bei dem vor allen regionale Bands auf der Bühne stehen werden. Bis dato ist jedoch noch kein Line-Up bekannt - doch den Termin könnte man ja schon in den Kalender schreiben: das Festival findet am 26. und 27. Juni statt.
Zwar mögen die großen Festivals mit internationalen Line-Ups und berühmten Künstler*innen locken, doch dies spiegelt sich dann auch in den Preisen wieder. Bei den meisten dieser kleinen Events steht ein Verein im Hintergrund und Kultur und Teilhabe werden vor den Profit gestellt - weshalb es sich einmal mehr lohnt, auch dort mal einen Blick schleifen zu lassen. Und wer weiß, manchmal werden die kleinen Newcomerbands ganz plötzlich zu den großen Stars von morgen.
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