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Von Rock bis Elektro07.01.2026
Text und Fotos: Thea Drexhage
Das Fonsstock findet am 13. und 14. Juni statt und hat in den vergangenen Monaten schon einige Programmhighlights bekanntgegeben. So sind unter anderem die Post-Punk/Emo-Rocker Leto aus Hamburg dabei oder der Akustikpunker Uli Sailor. Das Festival selbst ist mit 2000 Besucher*innen eher klein und gemütlich. Das Gelände im Grünen ist überschaubar und die Preise wirklich moderat. – ein Ticket für zwei Tage kostet 56˝.
Das Hurricane mit seinen bis zu 80.000 Besuchenden trägt da schon dicker auf – ohne jedoch ganz große Überraschungen im Booking bereit zu halten: unter den Headliner*innen befinden sich Kraftklub, Yungblood, Twenty One Pilots, Florence & The Machine oder Billy Talent. Fast alle keine Unbekannten in Scheeßel. Doch im Kleingedruckten finden sich einige spannende Überraschungen und zunehmend immer mehr Flinta*-Acts. Zeit wird es. Neben der renommierten Alternative-Pop-Ikone Florence Welch finden sich im Line-Up auch die Detroy-Boys – female fronted Punk Rock aus den Staaten oder die irischen Just Mustard, die mit Trip-Hop und Elektronika eher auf einen entspannteren Sound setzen. In diesem Jahr sind seitens des Festivals tatsächlich Bemühungen für eine ausgeglichenere Geschlechterverteilung auf der Bühne sichtbar. Mit 199,00 für einen Festivalpass plus 60˝ für das reguläre Camping muss man für diese große Geburtstagssause allerdings recht tief in die Tasche greifen.
Wer gar keine Lust auf Camping oder unsichere Wetterverhältnisse hat und auch keine halbe Monatsmiete für ein Ticket ausgeben möchte, ist in Bremen ganz gut aufgehoben. Dort finden mit dem Hellseatic und dem Fair Weather Fest wieder zwei Indoor-Festivals statt, die vor allem Fans der alternativen Subkulturen gefallen sollten.
Das Hellseatic findet am 1. und 2.5. im Schlachthof statt. Dort gibt es zahlreiche Bands aus den Bereichen des atmosphärischen Metal, Post-Rock oder Doom. Mit Bruecken ist beispielsweise eine Post-Rock-Band aus Oldenburg am Start. Mit Acts wie den schwedisch-britischen Crippled Black Phoenix wird es aber auch international. Die Tickets kosten 99˝ für beide Tage. Zudem gibt es ein Soliticket für 132˝ sowie ein Teilhabeticket für 66˝.
Das Fair Weather Fest wird 2026 zum zweiten Mal stattfinden und teilt sich auf das Lagerhaus, die Lila Eule, das Calavera und das Eisen im Viertel auf. Im Line-Up finden sich überwiegend Bands aus den Genres Punk, Hardcore, Emo und Indie wieder. So ist der US-Amerikanische Jared Hart dabei, eigentlich Frontmann von der Punkband The Scandals, nun auch solo mit schrammeliger Akustikgitarre. Erneut zu Gast ist außerdem die Emo-Indie-Gruppe Between Bodies, die bereits im letzten Jahr das Lagerhaus komplett gefüllt hat. Die Ticketpreise für das Fair Weather Fest belaufen sich auf 60,50˝. Zudem ist ein Supporterticket für 82,50˝ erhältlich, wenn man die Veranstalter etwas mehr unterstützen möchte.
Es ist auch für jene gesorgt, die nicht so viel Lust auf Gitarrenmusik haben. Das Deichbrand entwickelt sich immer weiter weg vom ehemaligen Rockfestival. So mischen dort längst zahlreiche Hip-Hop, Pop und Elektroacts mit. In diesem Jahr wären das zum Beispiel Marteria, Scooter, Sido, Cascada, Ikkimel, Nura oder ganz überraschend die No Angels – aber mit Rise Against, Annisokay oder Beatsteaks dürfte auch für die Fans der ersten Stunde noch einiges dabei sein. Das Großevent in Nordholz bei Cuxhaven besticht nicht nur durch sein Line-Up sondern auch durch die Lage nah am Wasser und das, für ein Festival dieser Größe, werden jährlich ca. 60.000 Gäste erwartet, sehr liebevoll gestaltete Gelände. Der Ticketpreis für ein Wochenende inkl. Camping beläuft sich auf 243˝.
Ein rein elektronisches Festival findet am 14. Mai zum neunten Mal in Vechta auf dem Stoppelmarktgelände statt. Beim Tante Mia tanzt geben sich unter anderem namenhafte Acts wie Scooter, Glockenbach, Cascada oder alle Farben die Kabel in die Hand. Für einen Tag am Himmelfahrtswochenende muss man 79˝ für ein Ticket einplanen.
Die Festivalszene im Nordwesten ist lebendig. Neben den großen Namen entstehen immer wieder neue kleinere Events. Egal ob etabliert oder neu: sie alle sind angewiesen auf einen guten Vorverkauf, um sicher planen zu können.
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