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Freie Fahrt09.07.2020



Text und Foto  | thea drexhage

Im Zuge der Modernisierung des alten Kasernengeländes in Donnerschwee hat die Stadt Oldenburg im August letzten  Jahres mit der Aufarbeitung der Straßen im Bereich Ammergaustraße und Hochheider Weg begonnen. Neben Kanalarbeiten sollten auch die Gehwege ausgebaut werden. Anwohnern und Anliegern wurde mitgeteilt, dass die Bauarbeiten bis zum 31. Dezember 2019 andauern sollten, doch die Fertigstellung wurde mehrmals  verschoben.
Das erste Mal bis zum 30. April, wegen Behinderungen im Erdreich, wie es seitens der Stadt geheissen habe und ein zweites Mal bis zum 12. Juni. Grund dafür sei die Corona-Krise. Die Betriebsabläufe der ausführenden Firma seien durch die Pandemie erheblich gestört worden, wie Stephan Onnen, Pressesprecher der Stadt Oldenburg mitteilte. Ganz zum Ärgernis ansässiger Unternehmen wie der KFZ-Servicestelle von Guido Küpker, der die Begründungen für die Aufschübe der Bauarbeiten vage findet. Zwar hieß es seitens der Stadt, dass Anlieger freie Fahrt hätten, doch die Realität habe anders  ausgesehen. Schilder mit „Für Anwohner frei“ hätten bei tatsächlichen Anwohnern für Klarheit gesorgt, doch Anlieger von Außerhalb seien oft lange umhergeirrt, um den Weg in die Servicestelle zu finden, oder hätten den Termin direkt abgesagt, so Küpker, auch die Laufkundschaft sei durch die Baustelle bedingt weggefallen. „Das war eine Katastrophe“, sagt er. Auch der Zustand der Baustelle sorgte für Unmut. Neben der allgemeinen Unordnung stellten große Schlaglöcher Hindernisse für potenzielle Kunden und vor allem Gefahren für Radfahrer dar, eine Problematik, die bei der Bauleitung auf taube Ohren gestoßen sei. Auch die Fertigstellung der Straße selbst hinterlässt einen bitteren Beigeschmack bei Küpker, denn so wirklich gut sieht nur eine Seite aus, sagt Guido Küpker und zeigt auf die Unebenheiten seiner Einfahrt, die im Laufe der Bauarbeiten entstanden seien. Er fühlt sich von der Stadt im Stich gelassen und auch, wenn die Baustelle im Straßenabschnitt Ammergauer Straße mittlerweile fertiggestellt ist, ist das Thema für den Geschäftsmann noch nicht vom Tisch. Doch es gibt auch einen Lichtblick: die Baustelle ist weg und der 10-jährigen Jubiläumsfeier der KFZ-Servicestelle im Herbst steht nichts mehr im Wege. Etwas länger müssen die Anlieger des Hochheider Wegs noch ausharren, die Bauarbeiten im Abschnitt Mühlenhofsweg bis zur Eutiner Straße ziehen sich, laut Auskunft der Stadt, vermutlich noch bis in den Oktober, bevor Anfang nächsten Jahres die Arbeiten am letzten Bauabschnitt Eutiner Straße bis Rennplatzstraße beginnen, dann hoffentlich, ohne unvorhergesehene Unterbrechungen.
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