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Viel Liveerfahrung: Madelyn’s Gun Oldenburg10.07.2019



Die ersten Songs hat das Quartett bereits geschrieben und jetzt sollen diese auf einem standesgemäßen Album veröffentlicht werden.
Kreative Menschen sind immer auf der Suche nach neuen Formen, in denen sie ihre Ideen ausdrücken können. Für Musiker*Innen sind dies nicht selten neue Bands, in denen man andere Stile und Arrangements ausprobieren kann.
„Lennart hatte die Idee, eine neue Band zu gründen, in der er einen anderen Stil ausprobieren kann“, erinnert sich Bassist Dennis. „Er hat dann erst unseren Schlagzeuger Tim gefragt, später kam ich hinzu und dann haben wir uns auf die Suche nach einem Sänger gemacht.“ Das Trio brachte damals schon einiges an Erfahrung mit, denn alle spielten bereits in anderen Formationen. „Wir haben uns mehrere Sänger angehört, aber das hat nicht so richtig gepasst“, so Lennart. „Erst bei Luuk hat die Chemie gestimmt.“ Der Sänger half früher schon öfter bei den anderen Projekten der Musiker aus und nun war die Zeit gekommen, selbst an den vorderen Bühnenrand zu wechseln. „Wir hatten früher Coverbands und man will einfach auch etwas Eigenes ausprobieren. Was komplett Neues wollten wir probieren“, so Lennart. Als Quartett macht man sich dann an die Arbeit, erste Songs sollten entstehen und da es gleich harmoniert, arbeitet man an einem Live-Set. „Ursprünglich war das Ganze als Projekt geplant und wir wollten eher im Studio arbeiten, inzwischen hat sich das geändert“, ergänzt Dennis. Der Wunsch, eigene Songs zu schreiben, begleitet die Musiker dabei schon seit ihren ersten musikalischen Gehversuchen. „Eigene Sachen zu schreiben, das ist immer etwas besonderes, insbesondere wenn die Leute vor der Bühne sagen, das ist geil“, meint Lennart.
Musikalisch geht es bei Madelyn’s Gun klar in die Richtung Alternative: „Es schwankt immer ein bisschen, mal Blues, mal ein bisschen Rock’n’Roll, wir kratzen viel an.“ Dabei will die Band keine bestimmten Erwartungshaltungen erfüllen, vielmehr wollen die Musiker rausfinden, was funktioniert und in welcher Richtung sie sich selber wohlfühlen. Daher hat sich der Stil von Madelyn’s Gun organisch während der Proben entwickelt, ohne dass es große Vorgaben seitens der Band gab. Die Songs der Band entstanden zunächst aus ersten Ideen auf der Gitarre, zu der Sänger Luuk eine Melodie entwickelte. In Zukunft soll dies aber anders werden und die gesamte Band soll beim Songwriting involviert werden. „Eigentlich arbeiten Lennart und ich ja schon lange so, er spielt etwas auf der Gitarre und ich singe dazu, jetzt halten wir es aber fest und machen daraus Songs“, erklärt Luuk. „Bei uns läuft jetzt alles demokratisch, es gibt keinen Bandleader und so soll alles harmonisch bleiben“, ergänzt Tim. „Für mich war diese Offenheit auch ein wichtiger Grund, ja zur Band zu sagen, da so jeder seine Kreativität mit einbringen kann“, meint Dennis.
Für die Zukunft haben Madelyn’s Gun ebenfalls konkrete Pläne. Man hat sich das Ziel gesetzt, mit den Aufnahmen zum Album am Ende dieses Jahres fertig zu sein. Im Homerecording wird dazu Schritt für Schritt an den Songs gearbeitet und alles im D-I-Y-Verfahren aufgenommen. Der Name der Platte steht jedenfalls schon fest: Primer soll es heißen. Motivation findet die Band derweil in den ersten absolvierten Liveauftritten. „Wenn wir in ein Studio gehen würden, wären wir wahrscheinlich schnell fertig, aber darum geht es uns nicht“, so Dennis. Ihre Livepremiere feierte die Band im Cadillac und wurde dort gleich für einen weiteren Auftritt verpflichtet. Zudem spielte man beim Mistress Release Konzert bei MTS Records. „Die Auftritte waren eher spontan“, erinnert sich Luuk. Für das kommende Jahr will man sich um mehr Auftritte kümmern und mit neuem Album im Gepäck für Furore sorgen: „Die Resonanz war super und da will man natürlich mehr.“
Text und Foto: Christoph Kienemann

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