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Wochenzeitung DIABOLO:
Neuer Wohnraum - An der Doktorsklappe schreitet der Abbruch voran17.01.2019

<i>Wochenzeitung DIABOLO:</i><br />Neuer Wohnraum - An der Doktorsklappe schreitet der Abbruch voran

TEXT und FOTO | Christoph Kienemann

Über vierzig Jahre befand sich an der Doktorsklappe ein Bürogebäude, das im Stil der Postmoderne gestaltet war. Inzwischen gehen die Abrissarbeiten an der Doktorsklappe allerdings in ihre Endphase und das Bürogebäude wird schon bald Geschichte sein. An seine Stelle werden neue Wohnungen treten, die durch den Investor „BAUM Gruppe“ realisiert werden. Das Projekt verfügt dabei über ein Volumen von ca. 50 Millionen Euro.
Insgesamt sollen an der Doktorsklappe 97 neue Wohnungen entstehen. Drei Wohngebäude sollen das alte Verwaltungsgebäude ersetzen. Zudem soll ein viertes Gebäude, das sich auf dem Parkplatz des Bürogebäudes befinden soll, Platz für Mischnutzungen schaffen. Das Projekt steht dabei im Zusammenhang mit der Entwicklung der Hafenpromenade und der Erstellung der neuen Wohn- und Mischquartiere am Stadthafen. Insgesamt beplant die BAUM Gruppe dabei ein Quartier von 5.200 Quadratmetern. Die Wohngebäude sollen dabei eine Geschosszahl von fünf, sechs und neun aufweisen. Das neun-geschossige Gebäude wird sich dabei genau an der Spitze der Doktorsklappe befinden und einen markanten Hochpunkt im neuen Quartier bilden. Überwiegend werden in den drei Wohngebäuden Drei-Zimmer-Wohnungen entstehen, wovon 12 Wohnungen rollstuhlgerecht gebaut werden sollen. Weiterhin sollen einige Zwei- und Vier-zimmer-Wohnungen erstellt werden, das Wohnhaus an der Spitze erhält zudem ein Staffelgeschoss, dass über eine Fünf-Zimmer-Wohnung verfügen soll. Die Wohnungen sollen dabei alle zum Wasser orientiert sein und über Loggien und Balkone verfügen. An der Doktorsklappe werden damit 97 Zwei-bis Fünf-Zimmer-Wohnungen in der Größenordnung von 45m² bis 190m² erstellt werden. Dabei greift auch die städtische Quote für preiswerten Wohnraum, die bei 10% der erstellten Wohnungen liegt. Die zukünftige Gestaltung der Gebäude und des Areals beruht auf den Ergebnissen eines Architekturwettbewerbs, den der Investor ausgelobt hatte und den das Büro Schulze & Partner aus Hannover für sich entscheiden konnte. Neben dem neuen Wohnraum wird auf der Doktorsklappe auch eine Tiefgarage mit 120 Stellplätzen entstehen. Die Architekten wählten eine Klinkerfassade, die sich an die bestehende Bebauung anlehnen soll.

Für die Entwicklung des Stadthafens gibt es darüber hinaus noch eine Idee, für die bisher noch keine konkreten Planungen vorliegen. Eine Brücke über den Stadthafen zur Doktorsklappe könnte eine Verbindung für FußgängerInnen und FahrradfahrerInnen darstellen. Für diese Idee haben SPD und CDU im Haushalt für das Jahr 2019 40.000 Euro bereitgestellt. Mit diesem Geld sollen erste Planungen ermöglicht werden. Derzeit steht jedoch eher der Abtransport des Bauschutts im Vordergrund der verkehrlichen Planungen an der Doktorsklappe. Dieser wird über die Kanalstraße erfolgen, wodurch Halteverbote in dieser Straße erforderlich werden. Ein Abtransport des Bauschutts über den Küstenkanal, der AnwohnerInnen weniger belastet hätte, erwies sich dabei als nicht möglich, da die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung dies ablehnte. Mit einer Fertigstellung der Wohnbebauung ist im Jahr 2021 zu rechnen.

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