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Stabile Entwicklung
Rote Karte für falsche Befüllung der Biotonne02.12.2018





Text + Foto: Christoph Kienemann

Der städtische Abfallwirtschaftsbetrieb steht offenbar gut da und wird die Abfall- und Straßenreinigungsgebühren für die BürgerInnen im kommenden Jahr stabil halten können. „Wir können froh sein, dass der AWB nicht privatisiert wurde, sondern sich in öffentlicher Hand befindet. Die Qualität der Arbeit und die Finanzen stimmen und das ist auch gut für die Mitarbeiter des AWBs“, erklärte Jonas-Christopher Höpken für die Fraktion Linke/Piraten. Zuletzt hatte der AWB gleich mehrere Projekte umgesetzt, die allesamt positive Auswirkungen gezeigt hätten, so Höpken. Durch die Übernahme des Kompostwerkes könne der AWB nun eigenständig Kompost vermarkten und habe damit ein Angebot geschaffen, das von den BürgerInnen sehr gut angenommen werde. Auch die Umstellung der Berechnungsgrundlage für die Straßenreinigungsgebühren habe sich als richtig erwiesen. Nachholbedarf haben die OldenburgerInnen jedoch bei der Entsorgung des Biomülls. Viel zu oft landen sogenannte Störstoffe (z. B. Plastik) im Biomüll. Von den ca 15.000 Tonnen Biomüll, die in Oldenburg jährlich anfallen, gehören 1.000 Tonnen tatsächlich nicht in die grüne oder braune Tonne. „Die Störstoffe im Biomüll sind ein großes Problem, hier steht Oldenburg sehr schlecht da“, merkte Sascha Brüggemann (Grüne) an. Damit sich dies ändert, hat der AWB eine Kampagne gestartet, in deren Rahmen rote und gelbe Karten auf falsch befüllte Biotonnen hinweisen, Wer eine rote Karte erhält, dessen Biotonne wird dann vorerst nicht mehr geleert. Weiterhin wurde vom Stadtrat eine Zusammenarbeit des AWBs mit dem Landkreis Diepholz beschlossen, in Zukunft könnten Stadt und Landkreis beispielsweise bei der Verwertung von Plastikmüll zusammenarbeiten.
Einstimmig gab der Stadtrat zudem den Startschuss für die Vermarktung erster Grundstücke auf dem Fliegerhorst-Areal im Bereich des Mittelweges. Nun sollen die ersten 2 Einfamilien-, 8 Doppelhaus-, 14 Reihenhaus- und 8 Mehrfamilienhausgrundstücke auf den Markt gebracht werden. Dabei sollen die Einfamilien und Doppelhausgrundstücke direkt an die EndnutzerInnen veräußert werden. Außerdem sollen 6 Reihenhausgrundstücke für Endnutzer reserviert werden. Hierfür sollen die Bauherren zunächst eine Bauherrengemeinschaft bilden, die sich dann auf die architektonische Gestaltung festlegen soll. Die Einfamilienhausgrundstücke sollen zu einem Verkehrswert von 250 €/m² und die Doppelhausgrundstücke zu 275 €/m² veräußert werden. Die Verkehrswerte der Grundstücke für Reihenhaus- und Geschosswohnungsbau liegen bei 300 €/m² sowie bei 470 €/m². Die Verwaltung rechnet mit ca. 6 Millionen Euro an Verkaufserlösen. Sie sicherte zudem zu, dass es eine weitere Untersuchung der Auswirkungen der möglichen Verbindungsstraßen für das Fliegerhorst-Areal auf Flora und Avifauna geben wird. Hierzu hatte die Fraktion von Bündnis’90 / Die Grünen ein Antrag gestellt.
Einstimmig beschlossen wurde zudem eine erste Maßnahme zur Stützung der Gymnasien, die im städtischen Schulentwicklungsplan vorgesehen war. So soll das Alte Gymnasium in Zukunft 4-zügig geführt werden. Damit verbunden soll in Zukunft auch eine bauliche Verbesserung des Gymnasiums sein. Die Verwaltung prüft derzeit unter pädagogischen, funktionalen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten die Möglichkeiten der baulichen Umsetzung. Zurzeit werde eine Erweiterung auf dem Gelände des Alten Gymnasiums favorisiert.

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