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Verkehr in Oldenburg30.11.2018

Spontan könnte das verwundern, denn wenn es gerade 7:00, 8:00 und 9:00 Uhr ist, oder  Mittagszeit bzw. Feierabend, erfreut es eher, wenn diese Tour nur eine Stunde dauert. Doch dieser Beitrag sagt uns, dass die Tageszeiten, an denen man zügig auf Oldenburgs Straßen voran kommt, immer geringer werden. Das hat viele Gründe. Mehr Einwohner bedeutet in Oldenburg mehr Auto und Rad- und Busfahrer. Die Geschäftsleute und Lieferanten benötigen mehr Parkplätze, und bei alledem möchten die Fußgänger nicht an den Rand gedrängt werden. Nicht zuletzt möchten die Anwohner ihr Viertel lebenswert erhalten, auch für Kinder und alte Menschen. Bei einer Hauptstraße wie z.B. der Bremer Straße treffen also zahlreiche Interessen aufeinander. Doch breiter kann diese Straße nicht werden. Es könnte also die Parole lauten: Runter von der Straße, rauf auf die Schiene. Die Gleise liegen in Oldenburg dafür recht gut. Jeweils nach Norden, Süden, Westen und Osten gibt es welche, und auch alte Bahnhöfe sind vorhanden. Doch die Oldenburger Verkehrspolitik ignoriert diese Option. Das liegt zum einen an dem unseligen Streit um die Bahnumgehung. Eine laute Minderheit wollte am liebsten alle Gleise aus der Stadt verbannen, auf dass die Stadt an diesen Stellen ruhiger und die Grundstückspreise höher werden. Dieser Kampf ist aber wohl verloren, da die Deutsche Bahn AG nicht im Traum daran denkt, solch eine Umgehung zu bauen. Nein, die Bahn wird die Stadtstrecke ertüchtigen, damit der Güterverkehr aus Wilhelmshaven flüssig gen Süden fahren kann. Doch plant sie dabei auch die Bedürfnisse des Oldenburger Nahverkehrs ein? Hat überhaupt ein Verkehrspolitiker der Stadt die Frage gestellt, ob bei der Ertüchtigung auch ein S-Bahnverkehr für Oldenburg mitgedacht wird? Und unsere Verwaltung: hat die für die Verkehrsprobleme eine Lösung, außer den Einsatz ihrer Ordnungskräfte? Aus Kiel hörte man, dass dort eine Straßenbahn geplant wird, da sonst der Verkehrsinfarkt droht. Wenn also Politik und Verwaltung in Oldenburg die Option für eine S-Bahn verschläft, dann sollten wir mittelfristig mit einer Tram auf Nadorster- und Cloppenburger Straße rechnen. Scheitert auch das, bleibt nur noch Seilbahn, Flugtaxi, oder Fahrverbote.

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