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Intro23.09.2026
Niedrigere Löhne, schlechte Infrastruktur und daraus resultierende Unzufriedenheit und das Gefühl im Stich gelassen zu werden ist gefundenes Futter für Parteien, die gut darin sind Sündenböcke zu finden und Märtyrer zu spielen. Diese wissen, wo sie ihre Wähler*innen finden und sind in Regionen aktiv, die andere nur zur Durchfahrt nutzen. Was helfen könnte, wäre mit den Menschen auf dem Land wieder ins Gespräch zu kommen. Dies muss sowohl Aufgabe der etablierten Parteien werden als auch eine gesellschaftliche. Also raus aus der Stadt! Die ländlichen Regionen hier im Nordwesten haben allerhand zu bieten: Kino, Theater, Musik, Museen, Gastronomie etc. Der Bahnhofsverein Westerstede startete mit einem vollen Programm in den Herbst. Filme wie „Rose“ mit Sandra Hüller (30. September) stehen genauso im Kalender wie gemütliche Jazzabende, wie der mit dem Duo Julie Sassoon und Willi Kellers am 25.10. Auch bei der Kultur Hinterm Feld in Dötlingen gibt es diesen Herbst viel Musik, zum Beispiel von Singer/Songwriterin Sandra Otte am 30.10. Und kennt ihr eigentlich schon Nordklang? Eine recht neue Veranstaltungshalle in Edewecht mit Gästen wie Christine Schütze (3.10.) oder Purple Schulz (18.10.). Im Gasthof Dahms in Wardenburg-Littel ist die Septemberpause vorbei und es geht weiter mit einem vielseitigen Programm. Seien es Tanzveranstaltungen (2.10.), Quizabende (8.10.) oder Kulturvorträge wie „Hans Christian Andersen. Poet mit Feder und Schere“ – von Detlef Stein. Solche Programme können dauerhaft nur funktionieren, wenn auch Menschen aus den umliegenden Städten sich einmal auf den Weg machen, um das Umland zu erkunden, Menschen und Kultur kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Ist doch eigentlich gar nicht so schwer, oder?
Bis in zwei Wochen grüßen
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