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Das unsichtbare Leben der Addie Larue von V.E. Schwab10.06.2026
Interview & Foto: Thea Drexhage
Aus diesem Grund entschließt sie sich, zu den bösen Göttern zu beten. Sie möchte einfach mehr Zeit haben, um zu leben. Dafür geht sie letztendlich einen Pakt mit dem Teufel ein. Der Deal ist, dass sich niemand jemals mehr an sie erinnern kann. Sobald also jemand den Blick von ihr abwendet, hat er sie schon wieder vergessen. Dafür verändert sie sich aber auch nicht. Ihre Geschichte zieht sich so über 300 Jahre und erzählt rückblickend, was sie während dieser Zeit gemacht und erlebt hat und welche Herausforderungen ihre Abmachung mit dem Teufel mit sich brachte. Eines Tages, nach diesen 300 Jahren, trifft sie einen Jungen in New York, der sich an sie erinnern kann – und mehr darf ich an dieser Stelle eigentlich gar nicht verraten. Während all dieser Zeit trifft sie auch den Teufel immer mal wieder. Sie werden zwar keine Freunde, aber bauen schon eine Beziehung auf und es entsteht am Ende so ein kleines Dreieck.
MoX: Was hat Ihnen besonders gut gefallen?
Celina Kallweit: Ich liebe Geschichten, die über eine längere Zeit spielen und in der Menschen miteinander verbunden sind. Auch die Struggles, die die Protagonistin durchlebt, sind hier sehr gut beschrieben. Es geht zum Beispiel um das Thema, was eigentlich wichtig ist im Leben. Also, ob es tatsächlich wichtig ist, dass sich jemand an einen erinnern muss oder ob man etwas hinterlassen muss. Diese Frage wird hier interessant gelöst: denn in diesem Buch hinterlässt die Protagonistin immer immer mal wieder Kunstwerke wie Bilder oder kleine Schnitzereien , durch die sie ihre Spuren hinterlassen kann, auch wenn sich niemand an sie als Person erinnern kann. Das ist irgendwie ganz schön.
MoX: Wem würden Sie das Buch empfehlen?
Celina Kallweit: Man sollte schon 16 oder älter sein, weil es schon mal um heftigere Themen geht, darauf wird auch am Anfang hingewiesen. Ansonsten kann das eigentlich jeder lesen, der sich für dieses Genre interessiert. Es ist nicht zwingend Fantasy, aber geht doch schon in die Richtung.
MoX: Wie haben Sie das Buch gelesen?
Celina Kallweit: Ich glaube entdeckt habe ich es schon 2020 oder 2021 aber es hat mich nach dem Reinlesen erst gar nicht so angesprochen. Ein paar Jahre später habe ich es nochmal bei Instagram gesehen und ihm noch eine Chance gegeben und mir direkt eine zweite Ausgabe gekauft, wie das manchmal so ist und dann hat es mich direkt gepackt.
MoX: Was wissen Sie über die Autorin?
Celina Kallweit: Tatsächlich habe ich gar nicht so viele Informationen über sie. Ich weiß, dass V.E. Schwab Ende 30 ist und eigentlich Astrophysik studieren wollte, dann aber auf dem College Kunst und Literatur belegt und bereits im zweiten Jahr ein Buch geschrieben hat.












