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Theater darf nicht bequem werden30.05.2023



Text und Foto: Thea Drexhage

Das Oldenburgische Staatstheater startet nun in die letzte Saison unter Firmbachs Intendanz, dessen Nachfolger*in bisher nicht bekannt ist, und wird in dieser einmal mehr stark auf zeitgenössische Stücke setzen. Zum Beispiel auf die Oper „The Flight“ - eine Tragikomödie in zwei Akten, die sich unter Regie von Nils Braun mit dem Fall der Lehmann Brothers im Jahr 2008 befasst. Schauspieldirektor Peter Hailer freut sich derweil auf einen persönlichen langersehnten Regietraum und wird Jean-Paul Sartres „Das Spiel ist aus“, ein Stück über Schicksal, Leben und Tod. Auch Publikumsmagneten wie „Radziwill oder der Riss durch die Zeit“ werden in dieser Spielzeit wieder einen Platz finden. Der im letzten Jahr etablierte Technical Ballroom in der Exerzierhalle wird auch in dieser Spielzeit fortgeführt und wird unter anderem in Kevin Barts „Saal 600“, einer Annäherung an die Nürnberger Prozesse aus der Sicht zweier Simultandolmetscherinnen inszeniert. Die Sparte 7 unter Gesine Geppert wird in der kommenden Spielzeit wieder auf unkonventionelle Formate setzen, so soll es ein interaktives Stück wie „Life On Earth is Long“ im Technical Ballroom oder eine Adaption des Filmklassikers „Fight Club“ geben und es wird Raum gelassen, um auch auf tagespolitische Themen reagieren zu können. Auch in den Sparten Ballett, Junges Staatstheater, der Niederdeutschen Bühne und der Theatervermittlung wird auf eine Kombination aus bewährten Erfolgen und neuen Projekten gesetzt. So arbeitet die Niederdeutsche Bühne mit der Theatervermittlung an der Gründung eines Stadtensembles, um das Theater wieder näher an die Oldenburger*innen zu bringen. Das erste Stück des Stadtensemble ST:EO wird eine freie Adaption von „Robinson Crusoe“ sein, in welcher Überlebensexpert*innen verschiedenster Hintergründe zu Wort kommen werden. Für dieses werden noch Mitspielende mit und ohne niederdeutschen Sprachkenntnissen gesucht.
(Bewerbung unter mitmachen@staatstheater.de).

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