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Musikstreamingtipps09.03.2021

Wir müssen auf so vieles verzichten, die (notwendigen) Corona-Maßnahmen sind schwer zu ertragen. Tag für Tag sitzen die meisten von uns im Homeoffice, kontaktlos und bewegungsunfähig. Auch all jene, die dienstlich als Service-Fachkraft oder Außendienstler durch die Stadt cruisen, sind abends platt, müde, gestresst. Was also tun? Dass das Berliner Start-up LifeLive.io eine interaktive Streamingplattform ins Netz gestellt hat, über die es am 13. März ein virtuelles Elektronikfestival ausrichten will, könnte der Dance-Crowd republikweit wie gerufen kommen. Bei Interesse am Mittun tut allerdings Eile not: Maximal 5000 Zuschauer dürfen an jenem Abend willkommen geheißen werden; wobei der Gewinn aus dem Event von den Machern an die teilnehmenden Labels und Künstler weitergereicht werden soll. Zugesagt zu den verschiedenen Labelshowcases haben bislang Oliver Koletzki, andhim, Super Flu, Oliver Huntemann, Pretty Pink, Monkey Safari und AKA AKA.
Das virtuelle Get-together teilt sich auf fünf Floors auf, die von den Labels Stil vor Talent, Senso Sounds, Monaberry, Deep Woods und Soundity mit deren Profis bespielt werden sollen. Vorteilhaft gegenüber einem realen Spektakel: Dass man sich als Nutzer problemlos zwischen den verschiedenen Bereichen hin- und her bewegen kann, ohne lästiges Dauerdrängeln, Schlange stehen vor den Toiletten, aufkommenden Saunatemperaturen, quälendem Durst- und Hungergefühl. Ob Interagieren und untereinander kommunizieren via Live-Videoübertragung - alles drin! Exklusiv für unsere Club-langzeitentwöhnten Hauptstädter testet LifeLive.io derzeit einen speziellen Bar-Button aus, der es den Usern ermöglicht, während des Festivals spezielle Drinks nach Hause geliefert zu bekommen.
„Mit LifeLive.io und unserem Festival möchten wir unseren Teil zur Bewältigung der Krise beitragen, perspektivisch aber auch Festivals und Clubs neue Wege aufzeigen“, teilt das LifeLive-Gründerduo Daniel Breyer und Felix Reiter der interessierten Community in einer Pressemitteilung vorab mit. Da sie als Musiker sich ebenfalls zu den vom Lockdown Betroffenen zählen, sind neue Möglichkeiten, die Clubkrise zu bewältigen und Signale, die obendrein auf die Lage der Kreativen aufmerksam machen, unbedingt unterstützenswert.
Am 13.3. Elektronikfestival via www.LifeLive.io
Text: Horst E. Wegener


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