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Animationsfilm: Isle of Dogs11.05.2018



Als eine Art Grippe, für die sich jene bei den Kobayashis weitaus beliebteren Miezekatzen wundersamerweise kein bisschen anfällig zeigen, in der Stadt grassiert, beschließt der Clan, sämtliche Hunde ins Exil abzuschieben: Auf der Müllinsel der Stadt sollen die Vierbeiner fortan ohne ihre menschlichen Herrchen weiterleben dürfen. Doch dann lässt die Suche nach seinem geliebten Gefährten Spots das zwölfjährige Bürschlein Atari auf der Hundeinsel landen. Während die meisten der Vierbeiner die sich bietende Aussicht, endlich wieder ein Herrchen an ihrer Seite zu haben, dem man gehorchen könnte, mehr als verlockend finden, gibt es einen Streuner, der jegliche Unterwerfung strikt ablehnt – was wiederum das zwölfjährige Bürschlein arg irritiert. Derweil formiert sich auch in Megasaki eine Gruppe von Widerständlern, die den Kobayashis die Stirn bieten wollen.
Independentfilmer Wes Anderson geht es in seiner enorm fantasievoll inszenierten Stop-Motion-Animationsfilmmär um die Beziehung zwischen Mensch und Tier. Sein „Isle of Dogs“, Eröffnungsfilm der diesjährigen Berlinale, punktet mit schrägem Humor, rückt uns warmherzig gestaltete Figuren als Helden ins Zentrum des Geschehens, überrascht mit liebevoller Detailfreude der Settings – und prangert unmissverständlich Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung an.

Isle of Dogs
USA/Deutschland ´18: R: Wes Anderson; Animationsfilm.
Wertung: + + + +
Casablanca: ab Do. 10.5.

Text | Horst E. Wegener
Foto: „Isle of Dogs - Ataris Reise” © Twentieth Century Fox

Foto:
Oldenburger Kultursommer

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