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Alles neu01.10.2020



Text: Ralf Koch

Mit The Heat machte sich der gebürtige Vareler Rainer „Harpface“ Söchting seit den frühen 90ern einen Namen. Mehr als das! Er bekam für sein außergewöhnlich virtuoses Mundharmonikaspiel von international renommierter Fachpresse wiederholt höchste Prädikate und Auszeichnungen. Das Besondere an seinem Spiel: Auf dem Instrument, das ursprünglich für einfache Volksmusik konzipiert wurde und gar nicht alle 12 Töne unserer westlichen Musik kennt, erzeugt er durch Biege- und Überblastechniken alles Fehlende selbst.

So entstehen drei voll chromatische Oktaven, also 36 Töne – und damit ein vollwertiges Instrument in den Harpface Fingern. Trotz steigender Popularität war gut 10 Jahre später allerdings Schicht im Heat-Ofen. Söchting machte anschließend mit Jürgen Schnieders, alias Big J. (Gesang, Gitarre) als Duo weiter und tingelte durch Clubs, was nach den früheren Erfolgen auf Dauer aber nicht voll befriedigend war für die beiden.
Mit The Heydays tauchte 2011 dann erstmal wieder ein Bandname hinter dem Künstlernamen Harpface auf, der ein wenig an das alte Konzept anknüpfte: Rock, dem die Blueswurzeln nicht abzusprechen sind, der aber weit über die Grenzen dessen hinausgeht, was der Blues-Purist in zwölf Takten verträgt – und nebenbei noch Elemente aus Reggae, Country und Funk mit einbringt. Oder wie Söchting es nennt: „The Heydays haben eine noch größere musikalische Flexibilität.“ The Heydays sind neben Harpface und Big J die ebenfalls durchaus bekannten Namen Olli ,,Guitar Watson" Hilbers (Gitarre), Ute Behrends (Bass) und Sören Jünemann (Drums & Percussion).
Neuestes Zeugnis ihrer Qualitäten ist ihr neues Album „Roll On“. Nach dem Debüt „Pearls“, auf dem sie ihre Lieblingsstücke gecovert hatten, enthält das neue Album ausschließlich eigene Songs. Geschrieben, bzw. als Grundidee eingebracht in erster Linie von Schnieders und Söchting, entstanden die Songs in den letzten 2 Jahren. Aufgenommen wurden sie bei zwei Studiosessions im Consono Studio in Wüsting, jetzt liegt das Ergebnis vor. Und nach derzeitigem Stand ist es auch vorerst das Einzige, das man derzeit von den Heydays hören kann, denn Live-Konzerte sind in Coronazeiten nicht in erreichbarer Nähe. „Und wer weiß“, seufzt Söchting hörbar im Gespräch, „wann das überhaupt wieder so abgeht wie es mal war“. Da macht so ein neues Album, mit dem man dieses Loch füllen kann, umso mehr Sinn. „Harmonisch und spieltechnisch hab ich da schon sehr viel abgeliefert und Kenner werden das heraushören. Aber wichtig ist eigentlich nur, dass der Hörer das mag.“ In dem Sinn: Viel Spaß beim Entdecken!Entdecken!

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