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Mr. Jazz: Gregory Porter ist mit neuem Album auf Tour27.02.2020



Text | Horst E. Wegener

GregoryPorter ist seit Jahrzehnten der erste Jazzkünstler, der die Massen wie ein Rock- oder Popsänger mobilisiert. Und euphorisiert. Zum Teil dürfte sein Erfolg daher rühren, dass der Hüne mit der Figur eines Football-Profis fortwährend seine Lust auf Neues auslebt: Mal verbeugt er sich vor den legendären Jazz-Orchestern aus der Swingära oder es wird dem Mega-Crooner Nat King Cole Tribut gezollt, um dann wieder den Bogen zu Gospel, Blues und Soul zu schlagen.
Wie viele Singer/Songwriter-Kollegen komponiert Porter Melodien und Texte, die in schönster Regelmäßigkeit vom Alltag der einfachen Leute erzählen. Dies alles ist wohl mit verantwortlich für jene Wahnsinnskarriere, die den 1971 im kalifonischen Sacramento geborenen und heutzutage im New Yorker Melting Pot Brooklyn lebenden Farbigen von Erfolg zu Erfolg katapultiert. Der internationale Durchbruch glückte dem sanften Riesen mit der Ballonmütze und dem Hals und Ohren verdeckenden Schlauchschal schon frühzeitig: Ganze drei Alben hatte das New Yorker Indie-Label Membran mit dem Gesangstausendsassa produziert, als ihn die renommierte US-Company Blue Note unter ihre Fittiche nahm.  Was uns schnurstracks zum Hauptgrund bringt, der die Einzigartigkeit des Phänomens Gregory Porter ausmacht: seine Gesangsstimme! Gleich in den ersten Sekunden eines jeden von Porter intonierten Songs bringt diesen ganz Mix aus kraftvollem Groove und stimmlichem Schmelz zum Funkeln und Strahlen. In der FAZ bejubelte man Porters „cremig klingenden Bariton“, und im österreichischen Großfeuilleton der Tageszeitung Der Standard stufte ein Kritikerkollege den „herb-sanften Sound, elastische Phrasierung und souveränes Timing“ des Mr. Wonderful schlichtweg zum Niederknien schön ein. Begleitet von seiner großartigen Band wird ein Livekonzert à la Gregory Porter zum unvergesslichen Erlebnis. Im Vorfeld seines neuen Albums „All Rise“, das ab Mitte April im Fachhandel erhältlich sein wird, geht der US-Hüne auf Tour. Und ruft nach seiner musikalischen Verbeugung vorm einzigartigen Nat King Cole erneut unüberhörbar die  eigenen Stärken ab. Laut jazzecho: „eingängige Songs mit einer harmonischen Mischung aus Soul und Jazz, und Texten, die etwas zu sagen haben.“ Am 9.3. gibt sich „die schönste Stimme des Jazz“, laut Der Spiegel, in der Oldenburger Weser-Ems-Halle die Ehre; Countdown läuft.



Gregory Porter & Band
Mo 9.3. 20 Uhr, Weser-Ems-Halle, Ol

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