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Heißer Herbst: Kapelle Petra im Pumpwerk16.10.2019



Text |  Christoph Kienemann

Die Rezensionen zu ihrem aktuellen Album konnten Band undLlabel nicht wirklich überraschen. „Nackt“ war keineswegs der erste Tonträger der Band, der positiv besprochen wurde. Kein Wunder, dass die Band erneut auf eine Frühjahrstour mit vielen ausverkauften Shows zurückblicken kann. Grund genug für die Band, nun noch einmal auf Tour zu gehen, und vielleicht auch denjenigen, die die Band bisher nicht sehen konnten, eine Chance auf ein Ticket zu geben. Egal, ob im Osnabrücker Bastard Club oder im Göttinger Exil, die vier Musiker aus Hamm wissen, wie man das Publikum auf ihre Seite zieht und energiegeladene Konzerte abliefert. Die Kapelle Petra gehört inzwischen zu einer der bundesweit angesagtesten Livebands. Ihre exklusive Mischung aus melodiösen und hymnischen Indie-Songs, gepaart mit feinsinnigen Texten und einer großen Portion „Beklopptheit“, verhalf der Band aus NRW im Jahr 2013 zum endgültigen Durchbruch. Ihr Album „International Hits“ zeigte das große Potenzial der Band, das nun auf „Nackt“ abermals zu hören ist.
Bekannt ist die Gruppe aber in erster Linie für ihre einzigartigen Liveshows, mit denen sie auf großen Festivals und kleinen Klubs ankommt. Eifrige TV-Schauer kennen die Band zudem aus den Shows von Joko und Klaas und manch anderen TV-Formaten. Erste Bekanntheit erreichte die Band durch ihre YouTube-Videos, von denen „Geburtstag“ bereits über 3 Millionen Viewer aufweisen kann. Entdeckt wurde der Song einst von Sarah Kuttner, die ihn in ihre Sarah Kuttner Show auf Viva einbaute. Die elektronische Mitschunkel-Nummer passt dabei so gar nicht zum Indie-Sound der Truppe, aber das sympathische No-Budget-Video und die ironische Abhandlung des Themas umso mehr. Die Band versteht es in der Folge, ihren neuen Ruhm in einen Plattenvertrag umzumünzen und findet mit Rough Trade ein passendes Label.
Der Stil des Quartetts hat sich dabei über die Jahre kaum gewandelt. Mal rockig, mal melancholisch, mal abgedreht, mal feinsinnig textet und musiziert man seit mittlerweile fast 20 Jahren und über sechs Alben hinweg. Verantwortlich für den Sound der Kapelle sind dabei Sänger und Gitarrist Opa, Bassist Siepe, Schlagzeuger Ficken Schmidt und Bühnenskulptur Gazelle. Pünktlich zur Herbsttour hat die Band ihre neue Single „Also stoßen wir an“ veröffentlicht. Dabei handelt es sich natürlich nicht um einen plumpen alkoholverherrlichenden Song. Für Eindimensionalität war die Kapelle Petra noch nie bekannt.

Kapelle Petra
Fr. 15.11, 20 Uhr, Pumpwerk, Whv

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