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Comeback oder Ausnahme-Tour? Limp Bizkit mögen es geheimnisvoll03.07.2019



Text  |  Raphael sSiems
Foto: Veranstalter

Dafür dass es sich bei dieser Band um einen der Pioniere ihres Genres handelt, weiß man erstaunlich wenig darüber, was sie fabriziert. Zwar wurde erst kürzlich über „Bandsintown“, einer amerikanischen Online-Plattform, die zwischen Bands und deren Hörerschaft vermittelt, ein Statement zur neuen Tour veröffentlicht, aber ob dieses auch etwas über die Zukunft aussagt, ist nicht klar. Egal, wo unsere verschiedenen Wege uns auch hingeführt haben, hieß es darin, nirgendwo konnten wir die einzigartige Energie dieser Band wiederfinden. „Deshalb ist Limp Bizkit zurück.“ Dass die Musik dieser Truppe um Sänger Fred Durst eine ganze Menge Power enthält, dagegen ist wohl nichts auszusetzen. Drei Jahre nach ihrer Gründung 1994 erlangten die fünf Musiker ihren internationalen Durchbruch. Grund dafür war ihr Debütalbum „Three Dollar Bill, Yall$“, insbesondere die darauf enthaltene Coverversion von George Michael’s „Faith“, die unzählige Male auf MTV ausgestrahlt wurde. Seitdem ging es Berg auf. Limp Bizkit wurde zum Vorreiter, wenn es darum geht, Funk und Hip-Hop mit Metal zu verbinden, eine Crossover-Form, die auch als Nu Metal bezeichnet wird. Vor allem das Album „Chocolate Starfish and the Hot Dog Flavored Water“ (2000) erreichte beeindruckende Zahlen. Es wurde fast zehn Millionen Mal verkauft und bekam in den USA sechsfaches Platin. Wesentlich für den Erfolg war der neue Stil, der als innovativ galt, andererseits waren aber auch die Kooperationen mit anderen Musikern von Bedeutung. Gemeinsame Tourneen mit KoЯn und den Deftones verschafften ihnen einen großen Namen und auch auf den Alben kamen immer wieder bekannte Stars zu Wort, wie beispielsweise die beiden Rapper Xzibit und Redman. In diesem Stil veröffentlichte die Truppe bis 2011 fünf Studioalben. Und danach keines mehr. Konzerte fanden immer mal wieder statt, aber die Platte „Stampede of the Disco Elephants“, die eigentlich für 2015 angekündigt war, blieb bis heute aus. „Gebt uns das Veröffentlichungsdatum und lasst die Elefanten frei! Kommt schon, Jungs!“, heißt es [aus dem Englischen übersetzt] in den sozialen Medien, wo sich Ungeduld bereits ausgebreitet hat, doch die Band bleibt still. Wer weiß, vielleicht erfahren wir nach den kommenden Konzerten mehr.

Limp Bizkit
Mi, 10.7., 20 Uhr, Halle 7, Bremen

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