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Wochenzeitung DIABOLO:
Schubladendenken? Denkste!
MVNTIS aus Oldenburg legen höheren Gang ein01.11.2018

<i>Wochenzeitung DIABOLO:</i><br />Schubladendenken? Denkste!<br />MVNTIS aus Oldenburg legen höheren Gang ein

Text und foto |  raphael siems

Aus dem Hause einer ruhigen Nebenstraße nahe dem Oldenburger Bahnhof ertönt Musik aus der oberen Etage. Während sich draußen bereits das Dunkel ausgebreitet hat, beginnt hier gerade erst die künstlerische Arbeit. Dies ist der Proberaum von MVNTIS, einer fünfköpfigen Band aus Oldenburg, die sich gerade auf ihr nächstes Konzert vorbereitet.

Der Raum ist voll ausgestattet mit Equipment. Große Teppiche auf dem Boden, sowie Schaumstoff an den Wänden sorgen für eine gute Akustik. Und neben dem gängigen Drumset, den beiden Gitarren und dem Bass gehören in diesem Fall auch Synthesizer und Sequenzer zum Instrumentarium. Für die Musikstudenten und die Musiker aus reiner Leidenschaft ist dies genügend Material, um sich voll und ganz zu entfalten. Vor zwei Jahren hat sich die Band um Leadsänger Samir Sakallah zusammengefunden. Heute besteht ein solides Repertoire an Songs, aus denen gleich verschiedene Genres der Rock- und Popmusik rauszuhören sind. Allesamt aus eigener Feder und ausgeschmückt mit englischsprachigen Texten. Die Frage, um welche Genres es sich genau handelt, bleibt dabei offen. Dinge wie Schubladendenken spielen hier keine Rolle mehr. Es wird geschrieben, arrangiert und gespielt, wonach den Musikern gerade am meisten ist, und genau das spiegelt auch ihr gesamtes Konzept wider: Für den Namen hat man sich entschieden, weil der Klang gefiel. Und anvisiert wird keine Endstation in Utopia, sondern dass die noch stummen Ideen, die in den Köpfen kreisen, in gute Musik verwandelt werden. Ein Schritt, den man gerade erst aufs Neue gegangen ist. Denn vor einigen Wochen hat die Formation, bestehend aus Samir, Patrick, Kilian, Christoph und Alexander, das G7 Studio in Berlin besucht. Was die Arbeit dort unter anderem hervorgebracht hat, ist ein Musikvideo zu dem Song „One By One“, das seit vergangenem Sonntag auf YouTube zu finden ist. Mit einer Modulation verschiedener Basstöne zeigt sich direkt zu Beginn der erwähnte Einsatz auf dem Synthesizer. Schreitendes Tempo, einprägende Rhythmen und im Refrain eine Gesangsmelodie, die auch hinterher noch im Gedächtnis bleibt. Alles drängt hier zum Mitgehen. Wenn solche Ergebnisse dann wiederum in Clubs oder sogar auf Festivals präsentiert werden können, ist das ein sehr schöner Nebeneffekt. Und bald schon bietet sich hierzu die nächste Gelegenheit: Am kommenden Freitag, den 2. November, ist MVNTIS als Support-Band von „Wilson und Jeffrey“ im Amadeus Oldenburg zu sehen. Bei letzterer Truppe handelt es sich laut eigener Aussage um eine Rap-Rock-Elektro-Combo; auch hier lohnt es sich reinzuhören. Tickets für dieses Event sind nur noch in knapper Zahl über – wie sie es selbst nennen – „stille Post“ erhältlich. Wer dort sein möchte, kann ganz einfach eine der beiden Bands über die gängigen sozialen Medien kontaktieren (Instagram, Facebook), oder einfach per Brieftaube.

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