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Sona Jobarteh

Wir machen weiter mit faszinierender, melodisch-rhythmischer Musik aus Afrika – im spannenden Kontext Musik-Gesellschaft-Politik von „Me Too“!

Was unsere formidablen Festival-Eröffnungsgäste von Les Amazones d’Afrique bereits thematisierten, wird hier nun konkret umgesetzt. Denn Sona Jobarteh hat mit einer alten ehernen afrikanischen Regel gebrochen: Diese mutige Frau und große Künstlerin spielt die Kora!

Die Kora ist ein westafrikanisches Harfeninstrument mit 21 Saiten, das traditionell von Männern gespielt wird. Sona Jobarteh spielt die Kora nun gar stehend – und demonstriert auf der Bühne ihr komplexes musikalisches Können als Frontfrau ihrer eigenen Band.

Schon im Alter von drei Jahren erlernte sie das Instrument von ihrem Bruder, ihr Kusin ist der große Kora-Spieler Toumani Diabaté – der Grundstein für ihre internationale Karriere war gelegt. Später studierte Sona Jobarteh Cello, Klavier und Harfe in England bzw. konkret: Musik am Royal College of Music, Komposition an der Purcell School of Music und Afrikanistik an der School of Oriental and African Studies der University of London – kein Wunder, dass sie u.a. für das Royal Philharmonic Orchestra eine gefragte musikalische Partnerin ist. Seit gut 10 Jahren spielt sie regelmäßig mit ihrer eigenen Band – dabei stehen die liedhaften Elemente der westafrikanischen Griotmusik im Vordergrund, die sie mit Respekt und Vorsicht weiter entwickelt.

Einzigartig verbindet sie in ihren Kompositionen die Einflüsse der modernen Musik mit traditioneller afrikanischer Musik und bleibt damit den Wurzeln ihrer Heimat verbunden.

Seit einigen Jahren engagiert sich Sona auch sozial, indem sie in Gambia die „Amadu Bansang Jobarteh School“ gründete, wo Kinder die traditionelle Musik ihrer Heimat studieren können.

„Vermutlich wird Sona Jobarteh in die Geschichtsbücher
eingehen. Sie ist die erste Frau, die afrikanische Stegharfe spielt. Dabei
gelingt es Sona Jobarteh mit ihrer Band, die große afrikanische Musik-Tradition
auch im 21. Jahrhundert lebendig zu halten. Sie klingt modern, ohne
verwestlicht zu sein.“ (Deutschlandfunk)

Termine:
23.07.2019 , 19:30 Uhr
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