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MoX - Veranstaltungsjournal
Soundcheck03.07.2018







von Horst E. Wegener

ENEMY: Linset, VÖ: 29.6.
Szenekennern ist’s geläufig, dass Metal-Bands in der Bielefelder Region nicht erst seit gestern nach Kräften gefördert werden: In Ostwestfalen machte vor allem Linseed ab ‘98 von sich reden – sowohl ihres rotzigen Hardcore-Stils wegen, als auch exzessbedingt. Allerdings konnten sich die Jungs nach einer selbstverordneten Zwangspause soweit berappeln, dass ihr Albumdebüt rechtzeitig zur Gründung des Bielefelder Indielabels Deafground Records anno 2008 deren erstes Produkt wurde. Wiederum zehn Jahre später liegen sie nun beim Deafground-Label, das als Teilsegment des Musikunternehmens Nuvinci Musikern über kurz oder lang eine Selfmarketing-Plattform an die Hand geben will, mit ihrem deafground.com-Portal in der Startvorbereitungsphase. Als Bonbon zum Portal-Start veröffentlichen die Bielefelder Metal-Förderer zusätzlich sowohl Linseeds brandneue „Enemy“-EP als auch deren technisch modifiziertes Debütalbum als Re-Release. Und das Ergebnis gehört gehört!

A QUALITY OF MERCY: RVG, VÖ: 6.7.
Dazu gehört eindeutig Chuzpe: Das Debütalbum vor 300 Zuhörern live in einer australischen Szene-Location einzuspielen. Wobei der Klangcocktail, den einem die in Melbourne beheimatete Indieband RVG zusammenmixt, hörbar gut bei sämtlichen Anwesenden ankam – was die Musiker erst recht zu Bestleistungen aufstacheln mochte. Im Mittelpunkt der Combo steht Frontfrau Romy Vager, deren Reibeisenstimme stets rock’n’roll-geerdet rüberkommt, und deren Songtexte Tiefgang haben – egal, ob sie die Vernarrtheit vieler Menschen ins Internet oder den Kampf gegen political correctness widerspiegeln. Stilmäßig wird die komplette Bandbreite zwischen britischem Postpunk, Surfrock und Indiepop abgedeckt. Ohrenöffnend; hilft garantiert gegen Sommerschwermut.

DIE 90ER  RAVE CLASSICS: Various Artists | VÖ: 6.7.
Wenn wir über die Musikszene in den 1990ern nachdenken, war das zweifelsohne die Dekade des Techno und der Raver. Ausgehend von Ostberliner Locations machten großstädtische Vorkämpfer in illegalen Clubs wie dem Tresor zu harten Beats nächtelang durch, etablierten Trendsetter-DJs die Loveparade und setzten ab Mitte des Jahrzehnts Ibiza als Partyinsel der Feierwütigen durch. Die zunächst übliche Schreibweise mit Doppel-K sollte die Härte der gehörten Sounds unterstreichen – was sich mit dem Zersplittern des Gehörten in hunderte Sub-Stile als hinfällig erwies. Spätestens ab da waren gefällige Klänge angesagt.

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