LzOLzO
OLDENBURG
Dienstag

23

Oktober

Foto:
Gärten in der Innenstadt

Hier geht es zu den aktuellen Ausgaben

Suche:

direkte Antwort ohne Umwege!

Veranstaltungen

Datum

bis

Kategorie

Ort

Location

Festival

Kleinanzeigen

Menschen

MoX - Veranstaltungsjournal
Jeder Mensch ist fotogen!
Stefanie Peters, Fotografin14.10.2018

<i>MoX - Veranstaltungsjournal</i><br />Jeder Mensch ist fotogen!<br />Stefanie Peters, Fotografin

„Die Arbeit als Fotografin ist meine Berufung!“ Stefanie Peters steht voll und ganz hinter ihrem Job. Begeistert und selbstbewusst berichtet sie von ihren Erfahrungen und Präferenzen, wenn es um ‚das Zeichnen von Bildern mit Licht geht‘ - denn das bedeutet nämlich die Übersetzung des griechischen Wortes ‚Fotografie‘. „Ich kann die Menschen mit einem schönen Foto von sich selbst glücklich machen. Die damit verbundenen Emotionen bilden für mich den besonderen Reiz der Porträtfotografie“, wie sie ihre Vorliebe begründet. Schon sehr früh wusste Stefanie Peters, dass ihr beruflicher Werdegang in eine künstlerische Richtung gehen sollte. Doch für welchen Bereich entscheiden? Wie die musische Kompetenz einsetzen? Zwar nahm sie bereits als junges Mädchen stets die Kamera zur Hand, um Augenblicke festzuhalten, doch dieses Hobby mal zu einem eigenständigen Beruf zu ernennen, kam ihr noch nicht in den Sinn. Bis dahin sollten erst einmal zunächst andere Erfahrungen folgen. „Zunächst spielte ich mit der Idee Grafikdesignerin zu werden. Mir gefiel der Gedanke, einmal von zu Hause aus arbeiten zu können. Nach dem Abitur erstellte ich also  eine Mappe mit Arbeiten, konnte aber leider keinen Studienplatz ergattern.“ Also hieß es für Stefanie Peters wieder umdenken, neuorientieren. Einen erneuten Versuch wollte sie mit einem Kunststudium auf Lehramt wagen. Es stellte sich aber für sie heraus, dass dies auch nicht das Richtige sei. Nun endlich peilte die gebürtige Ostfriesin den Schritt in Richtung Fotografie an. Nach vorheriger Praktikumserfahrung, folgte eine Ausbildung bei einem Fotografen, der jeweils ein Geschäft in Jever und Nordenham besaß. Durch ihren damaligen Ausbilder ist Stefanie Peters mit der Porträtfotografie in Berührung gekommen. Hier bemerkte sie recht schnell ihr Faible dafür. „In dem Betrieb in Nordenham wurde ich beispielsweise auch mit der Werbefotografie vertraut gemacht. Eine Woche lang arrangierten wir einen Leib Käse hin und her, damit dieser als Produkt vor der Kamera eine gute Figur machen sollte. Ich stellte fest, dass mir die Werbefotografie längst nicht so viel Spaß bereitete, wie Menschen zu fotografieren. Porträtfotografie spielt sich mehr mit Gefühl ab.“ Feingefühl muss Stefanie Peters auch in ihrem jetzigen Berufsalltag beweisen. Wenn Kunden und Kundinnen in ihrem Studio erscheinen, um ein Bewerbungs- oder Passbild von sich anfertigen zu lassen, scheint die Überwindung erst einmal groß zu sein. „Für viele Menschen ist das schwierig, weil sie der Meinung sind, dass sie äußerst un-fotogen sind. Das setzt aber erst recht meine Motivation in Gang, da ich davon überzeugt bin, dass das allein am Fotografen selbst liegt, wie das Endergebnis aussieht. Jeder Mensch ist fotogen.“ Ein bisschen psychologische Taktik steckt also auch in diesem Beruf. Stefanie Peters betont immer wieder, dass sie liebt, was sie tut. Das ist insofern wichtig, da sie in ihrer Selbstständigkeit nicht immer mit einem geregelten Tagesablauf rechnen kann. Längere Arbeitszeiten müssen dementsprechend in Kauf genommen werden. Die Leidenschaft für das Fotografieren setzt sie auch im Privaten fort. Dann probiert Stefanie Peters mit ihrer Spiegelreflexkamera verschiedene Sachen aus. „Ich würde gerne so viel wie möglich mit der Kamera festhalten. Mit der Zeit ist das oftmals so eine Sache, man kann sie nicht wirklich greifen, doch mittels der Fotografie kann man sie so zusagen „einfrieren“. Deswegen sind Bilder meines Erachtens von so großer Bedeutung.“ Ab und an tauchen bei Stefanie Peters doch bestimmte Phasen auf, die sich in ihrem beruflichen Alltag wiederholen. „Im Sommer kommt es zu Aufträgen für Hochzeiten; dann wiederum gibt es das Weihnachtsgeschäft mit Familienporträts – wohl gemerkt mit zeitlicher Verschiebung- und darüber hinaus begleitet man als Fotograf oftmals Familien von den Hochzeitsfotos bis zu den ersten Babybildern.“ Zwischendurch wird dieser Alltag durch Fortbildungsseminare sozusagen aufgelockert. Stefanie Peters holt sich hier in eigenständiger (Auswahl-)Regie neue Inspiration für ihre Arbeit. „Beispielsweise steht demnächst ein Seminar in Ganderkesee an, wo eine Fotografin aus Leipzig, die auf Babyfotos spezialisiert ist, über ihre Arbeit berichtet.“  
Text und Foto: Dana Hubrich

X-Cut
EXB Handwerk
FZO Elektra
MoX-DIABOLO Ratgeber