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Neustart Kultur?08.10.2020



Text: Christoph Kienemann
Foto: Thea Drexhage

Unter dem Motto Neustart Kultur mobilisiert der Bund 1 Milliarde Euro für die Kulturinfrastruktur im Land. Auch das Land Niedersachsen will die Soloselbstständigen im Land mit weiteren Hilfsgeldern unterstützen. Bis zu zehn Millionen Euro stehen dafür aus dem zweiten Nachtrag des COVID-19-Sondervermögens zur Verfügung.  
„Wir wollen die Kulturszene in Niedersachsen wieder vitalisieren und einen Beitrag dazu leisten, neues kulturelles Leben in Niedersachsen zu ermöglichen“, so Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler (CDU). „Unser Ziel ist es, kulturelle Aktivitäten Soloselbstständiger in einem möglichst unbürokratischen Verfahren in den kommenden Monaten zu fördern.“ Kernstück des niedersächsischen Programms ist die Förderung von Veranstaltungen in allen künstlerischen Formaten und Sparten. Die Kosten für das Engagement der Soloselbstständigen können zu 100 Prozent über die Förderung abgedeckt werden. Die Kulturveranstalter *innen müssen dafür Vertragsentwürfe für die Soloselbstständigen vorlegen. „In den vergangen Monaten haben uns viele Rückmeldungen von Kulturakteuren erreicht. Immer wieder kam dabei zur Sprache, dass vor allem die durch das Abstandsgebot reduzierte Besucherzahl nicht nur zu weniger Veranstaltungen, sondern auch zu geringeren Honoraren führt. Dieses Hindernis werden wir jetzt mit unserem Programm aus dem Weg räumen“, so Thümler. Das Programm soll dabei von den Landschaften abgewickelt werden. „Die Soloselbstständigen bekommen wieder eine Perspektive und die Kulturvereine eine Möglichkeit, das kulturelle Leben zumindest in seiner Substanz gerade auch in den ländlichen Räumen zu revitalisieren. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, damit das Programm in ganz Niedersachsen ein Erfolg wird“, erklärte Hermann Bröring, Präsident der Emsländischen Landschaft.
Kultureinrichtungen können sich darüber hinaus für Gelder aus dem Kulturinfrastrukturfonds des Bundes bewerben. „Wichtig wird sein, dass die Kulturinfrastruktur nachhaltig gesichert wird, damit wieder Aufträge an Künstlerinnen und Künstler sowie Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft vergeben werden“, erklärte Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates. Wichtig sei zudem, dass die Menschen auch die Kulturangebote in den Städten nutzen und damit einen Beitrag zur Finanzierung der Einrichtungen leisten. Das Bundesprogramm richtet sich dabei vor allem an private Kultureinrichtungen. Bewerben können sich beispielsweise Kinos, Museen, Theater, Musikclubs oder Festivals. Auch die freien darstellenden Künste sollen mit 65 Millionen Euro gefördert werden. Freie Ensembles, Einzelkünstler*innen, Produktionsstätten und -büros, Netzwerke und Festivals aus allen Sparten der freien darstellenden Künste können ab sofort Mittel beantragen, um ihren Spielbetrieb unter Corona-Bedingungen wieder aufnehmen zu können. Die Antragsstellung erfolgt über den Fonds Darstellende Künste e. V., der die Mittel vergeben wird. Der freien Szene sollen durch die Hilfsgelder Perspektiven über die Pandemie hinaus eröffnet werden, erklärte Kulturstaatsministerin Monika Grütters.

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