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Extreme Mittel
Fridays for Future Mitglieder treten in den Hungerstreik05.05.2020



Text: Christoph Kienemann
Foto: www.instagram.com/klimastreiklandau/

Den Geflüchtete sollen Zugang zu medizinischer Versorgung gewährt werden und eine europäische Anstrengung unternommen werden, um die betroffenen Gebiete zu unterstützen.
Ausdrücklich fordern die Streikenden nun auch die Fridays for Future Bewegung dazu auf, sich den Forderungen er Initiative #LeavenoOneBehind anzuschließen: „Wir fordern auch die FridaysForFuture Bewegung dazu auf sich den Forderungen anzuschließen, da diese untrennbar mit dem Klima und der Klimagerechtigkeit verbunden sind. Das Klima gehört jetzt bereits zu einer der Hauptfluchtursachen und in den nächsten 50 Jahren könnten bis zu 1 Milliarden Menschen deswegen auf der Flucht sein.“
Bereits seit März 2020 fordert die NGO „Ärzte ohne Grenzen“ die Räumung des Lagers auf Moria. In dem Lager kommt ein Wasserhahn auf 1300 Personen, Seife zum Händewaschen ist nicht erhältlich und es gibt keine Möglichkeit räumliche Distanz zu wahren. Ein Ausbruch der Krankheit in dem Lager könnte in dem Lager unter diesen Bedingungen nicht kontrolliert werden. Anfang April 2020 forderte Florian Westphal, der Geschäftsführer der deutschen Sektion von Ärzte ohne Grenzen abermals: „Wir brauchen sofort eine Notevakuierung aller Geflüchteten der Covid-19-Hochrisikogruppe, bevor das Virus in die Lager gelangt.“ Bisher konnten jedoch nur wenige Geflüchtete evakuiert werden. Anfang Mai kündigte die griechische Regierung die kurzfristige Evakuierung von 500 der etwa 19.300 in Moria lebenden Personen aufs griechische Festland an. Die Bundesrepublik nahm bisher lediglich 50 unbegleitete minderjährige Geflüchtete aus Moria auf.

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