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Stadtteilzeitung Donnerschwee:
I-Tüpfelchen: Bauprojekte in Neu-Donnerschwee04.10.2018





Daneben soll in Zukunft auch eine Markthalle als Quartiersmittelpunkt entstehen. Die BewohnerInnen bringen ihre Ideen zudem in den regelmäßigen Quartierrunden ein.
Neu-Donnerschwee wächst und gedeiht. Mit jeder fertiggestellten Wohnung und mit jedem neu angelegten Weg zeigt sich, dass die Entwicklung des Kasernengeländes eine Erfolgsgeschichte werden kann. Betritt man beispielsweise den Schumacherhof im Zentrum des Areals, eröffnet sich ein weiter Platz, angenehm umrahmt von den Kasernengebäuden, die inzwischen schon ihren neuen BewohnerInnen ein Dach über dem Kopf bieten. In der Mitte des Hofes ist eine große Grünfläche mit Wegesystem entstanden und geht es nach den BewohnerInnen des Quartiers könnten hier bald blühende Landschaften entstehen. Aktuell sucht die Stadt nach Flächen für Wildblumenwiesen und im Schumacherhof könnte sich für die Umsetzung dieser Idee eine Möglichkeit bieten. Allerdings müsste zunächst überprüft werden, ob sich eine Blumenwiese mit der Gestaltungssatzung für das Areal verträgt. Dennoch zeigt diese Idee, dass die Entwicklung des Quartiers nun bei den I-Tüpfelchen angekommen ist.
Bereits im Jahr 2019 soll im Quartier die lang ersehnte Markthalle eröffnen. Letztere soll den neuen Stadtteil mit Lebensmitteln versorgen und dabei eine Nahversorgung bieten, die vor allem auf regionale und lokale Produkte setzt. Fairer Handel und Bioprodukte sollen hier im Vordergrund stehen. Doch gegenüber der Alten Wache soll nicht nur eine Markthalle, sondern es sollen auch barrierefreie und WG-fähige Wohnungen entstehen. Auf diese Weise soll der inklusive Charakter des Quartiers weiter unterstrichen werden. Unweit der geplanten Markthalle entstehen derweil Flächen, auf denen sich die BewohnerInnen des Stadtteils selbst betätigen können. Auf dem Anne-Frank-Platz entsteht einerseits ein Spielplatz, der für die kleinen BewohnerInnen des Quartiers gedacht ist und weiterhin eine 2.500m² große Urban Gardening Fläche, die wohl eher die größeren BewohnerInnen von Neu-Donnerschwee aktivieren soll. Hier kann in Zukunft also nach Herzenslust gegärtnert werden, sollen Gemüse- und Blumenbeete entstehen. Diese kleinen Bauprojekte würden das Quartier abrunden und es zu mehr werden lassen, als zu einer bloßen Ansammlung von renovierten Wohnungen.
Zu den noch verbliebenen größeren Bauprojekten auf dem Kasernengelände gehört derweil der Abriss der alten Sporthalle. Hier soll ein Wohngebäude mit 36 Wohnungen sowie 41 Tiefgaragenstellplätzen entstehen. Letztere sollen auch für das Globe-Kino genutzt werden, wodurch sich dessen Stellplatz-Problem lösen würde. Ein Kauf der Sporthalle durch den OTB scheiterte, da der OTB sich nicht dazu in der Lage sieht, die notwendigen Sanierungskosten von ca. 2 Millionen Euro aufzubringen.

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