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Wochenzeitung DIABOLO:
Zu Gast im Wohnzimmer
Kunstprojekt der Werkschule thematisiert Wohnungslosigkeit27.09.2018

text  |  Christoph Kienemann

Die Oldenburger Werkschule veranstaltet in Kooperation mit dem Stadtmuseum Oldenburg das Kunstprojekt „unbehaust – wir können auch anders“. Ab dem 16. Oktober wird ein „kulturelles Wohnzimmer” und Kunst-Atelier vor der Werkschule in der Rosenstr. 41, verschiedenste Gesellschaftsgruppen einladen, gemeinsam künstlerisch zu gestalten, sich Kunst und Kultur zu nähern und an einem Gemeinschaftswerk zu arbeiten. Auf diese Weise soll ein kritischer Blick auf die gesellschaftliche Problematik der Wohnungslosigkeit geworfen werden.

Mit dem auf Partizipation und Teilhabe ausgerichteten Kunstprojekt, möchte die Oldenburger Werkschule einen Blick auf die öffentliche Wahrnehmung von Wohnungslosigkeit werfen und dabei auch die Situation von Menschen beleuchten, die wohnungslos sind. Dabei stellt das Projekt die Frage nach den Chancen und Möglichkeiten auf gesellschaftliche Teilhabe, die sich wohnungslosen Menschen bieten. Als Veranstalterin stellt die Werkschule e.V. unter Leitung der Bremer Künstler Amir Omerovic und Rainer Weber Ausgrenzung und Missbilligung in den Fokus der Aufmerksamkeit und bietet in intimem Rahmen ein Kunst- und Kulturprogramm für Betroffene und interessierte Gruppen. An den Nachmittagen erarbeiten die TeilnehmerInnen unter Anleitung der Bremer KünstlerInnen ein gemeinsames Projektergebnis. Jeweils ab 19 Uhr soll dann ein Kulturprogramm, bestehend aus Lesungen, Musik- und Filmabenden für einen gelungenen Ausklang sorgen.
Während der Projektwoche werden die Bildhauer Omerovic und Weber auch ein eigenständiges künstlerisches Vorhaben realisieren. Beide absolvierten ein Studium an der Hochschule für Künste Bremen und haben sich als freischaffende Künstler weit über die Region hinaus etabliert. Dabei beschränken sie sich auf keine künstlerischen Genres und haben bereits in diversen soziokulturellen Projekten mitgewirkt. Alle Projektergebnisse, die im Rahmen von „unbehaust“ entstehen, werden in eine Rauminstallation einfließen, die zu einem wichtigen Beitrag der Ausstellung „Anerkennung! Von gesellschaftlichen Kämpfen um Teilhabe” wird, die vom 11. November bis zum 13. Januar im Oldenburger Stadtmuseum zu sehen sein wird.  Die Ausstellung hat es sich zum Ziel gesetzt, Ausgrenzung von Menschen damals und heute zu thematisieren. Menschen mit Behinderung, Menschen mit unterschiedlichen Sexualitäten, Menschen in Armut und Menschen mit Lese- und Schreibschwäche sowie das Ausländerwahlrecht, Gründe für eine gesellschaftliche Ausgrenzung gibt es viele.

unbehaust – wir können auch anders
16. bis 20.10., ab 15 Uhr, Werkschule, Ol

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