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Wochenzeitung DIABOLO:
Alternative Wege
Ausstellung zum Konsumwandel in der Universitätsbibliothek13.09.2018

<i>Wochenzeitung DIABOLO:</i><br />Alternative Wege<br />Ausstellung zum Konsumwandel in der Universitätsbibliothek

Text und foto   |  Christoph Kienemann

Vom 10. bis zum 20. September beherbergt das Foyer der Universitätsbibliothek auf dem Campus Haarentor eine Ausstellung der Fairtrade Town Steuerungsgruppe Oldenburg. Die Ausstellung trägt den Titel „Wir können auch anders“ und wird durch ein abwechslungsreiches Programm begleitet, das sich den Themen Konsumwandel und fairer Handel widmet.

„Wir brauchen einen Wandel, um Dinge zu tun, die uns wirklich glücklich machen“, erklärt Steffi Neumann, Ausstellungsmacherin von „Wir können auch anders“. Klimawandel, Ressourcenausbeutung, Tierquälerei oder Kinderarbeit – Gründe für die Suche nach Alternativen zu einem Lebensstil, der vielfach nur auf Kosten anderer Menschen funktioniert, gibt es viele, doch wo soll man anfangen und was ist wirklich sinnvoll? Die Ausstellung im Foyer der Universitätsbibliothek sucht nach Antworten auf diese Frage. Anhand der Schwerpunkthemen Wachstum, Fleisch und Elektronik/IT werden die Konsequenzen unseres konsumintensiven Lebensstils aufgezeigt. Ziel der InitiatiorInnen ist es, die BesucherInnen der Ausstellung zum Nachdenken, aber auch zum Handeln anzuregen. Wie können wir Ressourcen global gerechter verteilen? Welche Rolle kann die Politik spielen? Was macht uns eigentlich glücklich? Anregen, wie man diese Fragen beantworten kann, bieten neben Informationstafeln auch Hörstationen. In einer Workstation können die BesucherInnen zudem ihre eigenen Botschaften speichern und faire Rezepte mit nach Hause nehmen. In den drei Themenbereichen werden sowohl Problemstellungen aufgezeigt und bereits existierende Projekte zum Konsumwandel erläutert.
„Wir freuen uns, eine Ausstellung in Oldenburg zeigen zu können, die uns über die Folgen unseres gewöhnlichen Konsumverhaltens aufklärt und gleichzeitig dazu motiviert, etwas anders zu machen. So kann jeder und jede von uns etwas zu einer global sozialen und ökologischen Gesellschaft beitrage“, sagt Canan Barski, Eine Welt-Promoterin im ökumenischen Zentrum Oldenburg und Sprecherin der Fairtrade Town Steuerungsgruppe. „Wir geben den Aktivitäten zu Nachhaltigkeit und fairem Handel hierfür gerne Raum. Nachhaltiges Denken ist schon lange ein Thema an dieser Universität. Mit der Ausstellung können wir so gut eine Brücke in die Stadt schlagen“, ergänzt Heike Andermann, kommissarische Leiterin der Universitätsbibliothek.  
Die Ausstellung findet im Rahmen der „Fairen Woche 2018“ statt, die bundesweit vom Forum Fairer Handel e.V. veranstaltet wird. In diesem Jahr ist die Faire Woche dem Überthema Klimawandel gewidmet. Gerade für die Handelspartner des Westens, stellt dieser eine große Bedrohung dar. Gerade Pflanzen wie Kakao oder Kaffee reagieren sehr sensibel auf Temperaturschwankungen oder Dürreperioden, die im Rahmen des Klimawandels verstärkt auftreten. Um wirksam gegen den Klimawandel vorzugehen, empfiehlt das Forum Fairer Handel eine stärkere Konzentration auf ökologisch wirtschaftende Kleinbetriebe, im Gegensatz zu agrar-industriellen Großbetrieben. Auf zivilgesellschaftlicher Ebene erhofft sich der Verein einen zunehmenden Verhaltenswandel in der Bevölkerung. Weniger Fleisch essen, regionales und saisonales Gemüse kaufen und weniger in den Urlaub fliegen. Bereits diese einfachen Maßnahmen würden einen Beitrag zu einem faireren Welthandel leisten. Neben der Ausstellung bietet der Weltladen Oldenburg ein Rahmenprogramm an, das bis zum 28. September verschiedene Workshops, Exkursionen und Ausstellungen bietet.

Konsumwandel. Wir können auch anders“
10. bis 20.9., Universitätsbibliothek Haarentor, OL

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