LzO
OLDENBURG
Dienstag

17

Juli

X-Cut
MoX-DIABOLO Ratgeber
FZO Elektra
Kauflust

Aktuelles

Wochenzeitung DIABOLO:
Platz schaffen: Logemann-Halle macht Platz für Ansiedlung des Helmholtz-Institutes04.07.2018



Text und Foto  |  Christoph Kienemann

„Wir machen den Weg frei für Wissenschaft und Forschung und schaffen die Voraussetzungen für Zukunftsentwicklung im Stadtwesten“, sagt Klaus Wegling, Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg. Die Fläche der Logemann-Halle umfasst ca. 6 Hektar und ist Bestandteil des insgesamt rund 20 Hektar großen Technologieparks Oldenburg (TPO). Mit den Rückbau- und Abrissarbeiten hat die Stadt Oldenburg die ATR Abbruch Transport Recycling GmbH aus Sottrum beauftragt. Im ersten Schritt wird der gesamte Bau eingerüstet. Zunächst werden Arbeiter die Dacheindeckung der Halle demontieren. Letztere besteht aus Faserzement-Wellplatten, die mithilfe einer im Inneren des Gebäudes platzierten Hubbühne per Hand abmontiert werden. Anschließend werden die Platten jeweils fachgerecht in luftdichten Behältnissen verstaut. Auf diese Weise soll ein Austreten von Schadstoffen verhindert werden. Faserzement-Platten können mit dem krebserregenden Stoff Asbest belastet sein. Nach der Demontage der Dacheindeckung beginnt der Rückbau der Fassadenverkleidung in gleicher Art und Weise.
Mit dem Abriss der Stahlkonstruktion und des Mauerwerks der Halle soll voraussichtlich Mitte August begonnen werden. Um die Staubentwicklung zu begrenzen, sollen hier Wasserwerfer eingesetzt werden. Die Arbeiten werden von der Oldenburger Gewerbeaufsicht und von einem Oldenburger Planungsbüro überwacht. Weiterhin wird die Baustelle regelmäßig durch einen externen Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator begleitet und überprüft. Bis Jahresende sollen die Abbruch- und Abrissarbeiten abgeschlossen sein.
Die Logemann-Halle wurde in den 1970er-Jahren vom ehemaligen Stahlgroßhandel errichtet und als Betriebsgebäude genutzt. Der Komplex besteht aus fünf einzelnen Hallenschiffen, die gemeinsam eine Fläche von ca. 15.000 Quadratmetern aufweisen.
Vor einigen Jahren erwarb die Stadt das Areal, mit dem Ziel, hier Platz für eine Gewerbeansiedlung zu schaffen. Das verfügbare Grundstück spielte dann bei der Ansiedlung des Helmholzt-Institutes eine entscheidende Rolle, da die Stadt dem Wissenschaftsbetrieb eine geeignete Fläche anbieten konnte. Mit dem Abriss des Objekts wird ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung des Technologieparks geschaffen. Der Technologiepark ist Teil der „Wissenschaftsachse“ bestehend aus der Carl von Ossietzky-Universität mit den Standorten Haarentor und Wechloy, den Fachbereichen der Jade Hochschule und dem Technologie- und Gründerzentrum (TGO) an der Marie-Curie-Straße. Die Vorarbeiten für ein zweites Bürogebäude sind gerade angelaufen. Mit dem TPO ergeben sich hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten für innovations- und technologieorientierte Unternehmen und Einrichtungen sowie insbesondere auch für wissenschaftliche Institute.

Kommentare

Keine Kommentare vorhanden.

Um hier Kommentare abgeben zu können müssen Sie sich erst Anmelden!

Benutzername:     Passwort:    

Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben oder Sie sich registrieren wollen Klicken Sie bitte hier.


Foto:
Jugend in Oldenburg

Hier geht es zu den aktuellen Ausgaben

Suche:

direkte Antwort ohne Umwege!

Veranstaltungen

Datum bis
Kategorie
Ort
Location
Festival

Kleinanzeigen

DATENSCHUTZ | IMPRESSUM