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Wochenzeitung DIABOLO:
Neue Energie
Der Oldenburger Sänger Linc van Johnson kommt mit Supercharger ins Cadillac07.06.2018

<i>Wochenzeitung DIABOLO:</i><br />Neue Energie<br />Der Oldenburger Sänger Linc van Johnson kommt mit Supercharger ins Cadillac

Text und foto  |  christoph kienemann

Die dänische Band Supercharger ist seit Jahren eine feste Größe in der europäischen Rock-Szene. Nachdem sich ihr Sänger Mikkel Neperus von der Band zurückzog, haben die Dänen nun Linc van Johnson als Sänger verpflichtet, den sie bei einem Aufritt im Cadillac im Jahr 2015 kennenlernten. Anfang Juni erschien ihr Album „Real Machine“, das sie nun im Cadillac vorstellen.

DIABOLO: Du bist im Jahr 2015 zur Band gestoßen, wie kam es dazu?
Johnson: Ich habe mit Freunden in einer Rockband gespielt und wir spielten unsere letzte Show als Support für Supercharger im Cadillac. Mikkel Neperus wollte die Band aus familiären Gründen verlassen. Supercharger kamen dann bei unserem Soundcheck vorbei und dann haben wir uns unterhalten. Es geschah längere Zeit nichts, bis sie mich im Juli‘15 anriefen und fragten, ob ich nicht bei der Europa-Tour einspringen wollte. Dann ging es also auf große Reise. Wir haben bis Ende‘15 zusammen gespielt und dann wollten sie mich fest dabei haben, ich war aber mit Linc van Johnson & the Dusters beschäftigt und diese Leidenschaft wollte ich erstmal nicht aufgeben. Im August 2016 trafen wir uns dann wieder in Hamburg und in der Folge haben wir dann am neuen Album gebastelt, das jetzt erscheint.
DIABOLO: Die Band hat in 2016 erstmal pausiert, haben sie sich noch nach anderen Sängern umgeschaut?
Johnson: Sie haben andere Sänger ausprobiert, da die Plattenfirma suggerierte, es wäre vielleicht mit einem Sänger aus Skandinavien einfacher. 2016 haben wir dann damit verbracht, die Zukunft zu koordinieren und haben überlegt, wie wir eine neue Platte machen könnten. Wir hatten ja noch nicht zusammen gearbeitet. Ich bin für drei Tage nach Kopenhagen geflogen und wir haben geschaut, wie sie arbeiten, wie ich arbeite und die Songs haben wir dann quasi im Studio geschrieben. Ich habe dann noch den Song The Ride beigesteuert. Die Platte sollte dann eigentlich im September 2017 rauskommen, es gab aber verschiedene Probleme, die wir vorher nicht einplanen konnten. Wir mussten zwischendrin trotzdem weiter Shows spielen, weil die Band relativ lange raus war.
DIABOLO: Ihr habt dann zur Überbrückung Singles veröffentlicht?
Johnson: Genau, wir haben drei Singles veröffentlicht, zu denen wir jeweils Videos gedreht haben. Rottenburg, dann The Ride und jetzt eine härtere Single mit Off we go. Es hat mich total überrascht, dass der Song als Single angenommen wurde. Die nächste Single ist auch schon entschieden und wir überlegen, wie das Video aussehen soll, ob Storytelling oder Animation.
DIABOLO: Was darf man vom neuen Album erwarten, habt Ihr Euren Stil weiterentwickelt?
Johnson: Wir haben versucht, die Kernessenz dessen, was Supercharger ausmacht, aufrecht zu erhalten. Also härteren, aber doch sehr melodiösen Rock. Wir wollten aber auch unsere Vorlieben für Country und Industrial mit reinbringen. Letzteres manifestiert sich jetzt in einem klassischen Rock’n’Roll Piano und in Samples, die alle auch Live da sein werden. Ich finde nicht, dass es härter geworden ist, es ist eine gute Mischung aus den Alben Handgrenade Blues und Broken Hearts and Fallaparts.
DIABOLO: Ihr spielt ja relativ viel Live und das auch in ganz Europa.
Johnson: Ja, wir spielen noch dreimal in Schweden, Finnland, Dänemark und sie kommen sehr gerne nach Deutschland. Es gibt hier viele Leute, die die Musik unterstützen. Noch besser läuft es in Italien und Spanien. Gerade sind wir im Gespräch mit Japan und den USA, aber da ist noch nichts fest.

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